| Unterwegs in Afghanistan |
Zehn Tage hatte der Chefreporter unserer Zeitung, Hans-Joachim Guth, die Möglichkeit, sich in Afghanistan umzusehen. Er besuchte deutsche Soldaten in Masar-i-Scharif und war im schwer umkämpften Süden, in der Provinz Kandahar, unterwegs. An der Straße zwischen Kabul und Bagram traf er auf Menschen, die seit vielen Jahren auf der Flucht sind und nun endlich ein Zuhause bekommen sollen.
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Teil 1: Schlechte Stimmung im Hauptquartier
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Foto: ddp
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Kabul. Es ist ein schlechter Tag im Haupt-
quartier der internationalen Schutztruppe ISAF - wieder einmal. Nicht jeder der Sol-
daten weiß genau, was geschehen ist, aber jeder weiß, dass etwas geschehen ist. Es hat Tote auf Seiten der NATO-Streitkräfte und ihrer Verbündeten gegeben. Diesmal traf es drei Deutsche in Kundus. In einer Region, die in Deutschland gemeinhin als "sicher" eingestuft wird. mehr...
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Teil 2: "Schritt für Schritt in die zweite Reihe"
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Foto: Guth
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Kabul. General Egon Ramms - mit vier Sternen einer der ranghöchsten deutschen Soldaten - befehligt vom holländischen Brunssum aus den operativen Einsatz der ISAF-Schutztruppe in Afghanistan. Auf dem Flug von Köln nach Kabul sprach Hans-Joachim Guth mit dem gebürtigen West-
falen. mehr...
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Teil 3: Mit den "Weißbärten" im Gespräch
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Foto: Guth
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Kabul. Während man den US-Truppen ihre Rambo-Manieren vorwirft, suchen deutsche und Soldaten anderer Nationen den Kon-
takt zur afghanischen Bevölkerung. Vor allem mit den Mullahs und den "Weißbär-
ten" - den Dorfältesten - versucht man ins Gespräch zu kommen. Offiziell heißt die ISAF-Parole "winning hearts and minds". mehr...
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Teil 4: Geerbter Konflikt an der Grenze
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Foto: Guth
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Kabul. Das Erbe einstiger Kolonialherren wirkt häufig bis in die Gegenwart. Und es ist nicht immer das Beste, was da an Erbe hinterlassen wurde. Das ist in Afrika so, das ist in Asien nicht anders. Und das trifft auch auf die fast 2500 Kilometer lange Grenze zwischen Afghanistan und Pakistan zu. mehr...
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| Teil 5: "Gebt uns endlich einen Frieden" |
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| Foto: Guth |
Kabul. Es ist ein Tag wie so oft in Kabul. Schon am frühen Morgen ist das Thermometer auf mehr als 30 Grad geklettert, der Fluss Kabul, der die afghanische Hauptstadt mit Wasser versorgt, ist zu einem Rinnsal verkommen, die Sicht ist schlecht, die Luft riecht schlecht, riecht nach Fäkalien. Diese Luft bleibt den ganzen Tag und auch den nächsten. mehr...
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| Teil 6: Der Kirchenbau in "Camp Marmal" |
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| Foto: Guth |
Masar-i-Scharif. Bevor die Taliban sie erreichten, konnten die Männer fliehen. Nur die Frauen und ein Baby blieben zurück. Das Kind war erst sechs Monate alt. Die Taliban erkundigten sich nach dem Ge-
schlecht des Babys. Die Mutter versicherte, es sei weiblich. Doch sie glaubten es nicht und prüften es nach. Oh Gott! Welch ein herzzerreißender Moment. mehr...
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Teil 7: Geheimniskrämerei in Masar-i-Scharif
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| Foto: Guth |
Masar-i-Scharif/Kabul. Sie stehen weit- hin sichtbar auf dem Rollfeld von Camp Marmal nahe Masar-i-Scharif - fünf Auf-
klärungstornados vom Typ Recce. Die sechste Maschine des Einsatzgeschwaders ist in einem Hangar verborgen, dem Vogel war das Bugrad weggebrochen. mehr...
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Teil 8: Ein Mann zwischen Krieg und Frieden
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| Hamid Karsai Foto: dpa |
Kabul. Hamid Karsai steht mit dem Rücken zur Wand. Der Paschtune, der am 22. Mai 2001 in Kabul seine Präsidentschaft antrat, will - massiv unterstützt von der freien Welt - sein Land in eine friedliche, freie und demokratische Zukunft führen. Aber, Afghanistan ist heute weit entfernt vom Frieden. mehr...
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Teil 9: Luftbrücke über den Hindukusch
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| Foto: Guth |
Termez. Hier am Eingang des Transit-Zeltlagers im usbekischen Termez werden alle aus Afghanistan bzw. Deutschland kommenden Soldaten, aber auch Firmen-
vertreter und Mitglieder von Hilfsorga- nisationen, begrüßt und verabschiedet. Ohne diese Zwischenstation würde bei der ISAF-Mission gar nichts laufen. mehr...
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Teil 10: "Wir brauchen ein anderes Mandat"
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| Foto: Guth |
Kabul/Wooster Teerofen. Das afghanische Volk wird auch künftig Hilfe der internationalen Staatengemeinschaft benötigen. Wenn der Bundestag im Herbst über eine Verlängerung der Mandate berät, sollten die Abgeordneten über ein anderes Mandat verhandeln - weg von zum Teil martialischer Militärgewalt und hin zum Aufbau einer friedlichen Zivilgesellschaft. Das sagt André Brie, mit dem Hans-Joachim Guth sprach. mehr...
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