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Alles auf Kampf um Klassenerhalt fokussiert

VonArmin GehrmannIn der Landesliga wie auch der Landesklasse Nord der Fußballer stehen die Aufsteiger fest. Nun stehen vor allem die Kämpfe gegen den ...

Tobias Schmock (links) setzt für den SV 90 Pinnow zum Sturmlauf an. Das dürfte morgen für ihn in Gramzow weitaus schwieriger werden als hier gegen Finowfurt.  FOTO: C. Voigt

VonArmin Gehrmann

In der Landesliga wie auch der Landesklasse Nord der Fußballer stehen die Aufsteiger fest. Nun stehen vor allem die Kämpfe gegen den Abstieg im Mittelpunkt des Interesses.

Prenzlau.Oranienburger FC schon seit längerer Zeit Sieger der Landesliga, die Falkenthaler Füchse nach ihrem Erfolg im Spitzenspiel gegen den SV Zehdenick Landesklassespitze. Da stellen sich die uckermärkischen Fußballfans vor allem die Frage, wer nun absteigen muss.
Aus der Landesliga erfreulicherweise durch das nachmalige Aufbäumen des SC Victoria 1914 Templin keiner. Die Victoria-Elf (11.) kletterte auf Rang elf empor. Setzt sie diesen Trend fort, könnte morgen sogar ein Erfolg gegen den Tabellensechsten aus Petershagen/Eggersdorf möglich sein. Das würde die Fans vielleicht sogar noch besänftigen, denn sie hatten ihre Elf zum Ende der Saison eigentlich viel weiter vorn erwartet.
Beim FSV Rot-Weiß Prenzlau (9.) stellte sich auch keine Leistungskonstanz ein. Doch die Elf nimmt noch immer Rang neun ein. Morgen jedoch muss sie bei Schwarz-Rot Neustadt (5.) antreten. Da wird es schwer, die gegenwärtige Position zu halten, denn die nur einen Punkt hinter den Prenzlauern liegenden Erkneraner (10.) sind beim BSC Rathenow in einer leichten Favoritenstellung.
Die Landesklasseelf des SV 90 Pinnow machte am Mittwochabend in Templin Nägel mit Köpfen. Nach einem glatten 7:0-Erfolg beim als Absteiger fest stehenden SC Victoria Templin II erreichten die Ostuckermärker rettendes Ufer – 13./29 Punkte – sind aber noch nicht am Ziel. Sie müssen morgen zum regionalen Derby beim VfB Gramzow (7.) antreten. Der hinter ihnen liegende SV Mühlenbeck (14./27) muss zum Angermünder FC (4.). Damit dürfte die Entscheidung, ob nun Mühlenbeck oder Pinnow zurück in die Kreisliga muss, um eine Woche vertagt werden. Schließlich werden die VfB-Kicker darauf brennen, im letzten Heimspiel ihren Fans noch einmal Gutes zu tun.
Außerdem ist der Schönower SV (11.) morgen Siegkandidat im Heimspiel gegen Preussen Eberswalde II, während Einheit Grünow (12./36) in Finowfurt (9./36) durchaus in der Lage sein sollte, die Partie ausgeglichen zu gestalten.