Nach Messerattacke:

Tatverdächtiger Messerstecher wieder freigelassen

In Greifswald hat ein 18-Jähriger mehrmals auf einen zwei Jahre älteren Mann eingestochen und ließ diesen in einer Wohnung liegen. Der Tatverdächtige flüchtete, wurde gefasst und wenig später wieder freigelassen.

Blutige Auseinandersetzung in Greifswald: Ein 18-Jähriger stach mehrmals auf einen anderen Mann ein (Symbolbild).
Nils Petersen Blutige Auseinandersetzung in Greifswald: Ein 18-Jähriger stach mehrmals auf einen anderen Mann ein (Symbolbild).

In Greifswald wurde am Freitagabend ein junger Mann schwer verletzt von Rettungskräften in die Universitätsmedizin gebracht. In einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Schönwalde kam es laut Polizeiangaben gegen 20.15 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen ihm und einem 18-jährigen Tatverdächtigen. Der habe ein Messer gezogen, mehrfach auf sein 20-jähriges Opfer eingestochen und die Wohnung anschließend umgehend verlassen.

Der verletzte Mann konnte noch rechtzeitig einen Notruf an die Leitstelle des Landkreises absetzen, die Polizei leitete umgehend die Fahndung nach dem Beschuldigten ein. Den Beamten gelang es kurz darauf, ihn festzunehmen.

Tatverdächtiger aus Haft entlassen

Noch im Lauf des Wochenendes wurde der 18-Jährige allerdings wieder aus der vorläufigen Haft entlassen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Nachdem die ersten Ermittlungen abgeschlossen seien, sei dies nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft in Stralsund erfolgt. Zu den Hintergründen des Angriffs und der Frage, in welchem Verhältnis Opfer und Tatverdächtiger stehen, machte die Polizei bisher keine Angaben.

Die Verletzungen, die der 20-Jährige durch das Messer erlitten hatte, waren so schwerwiegend, dass er am Freitagabend stationär in der Greifswalder Universitätsklinik aufgenommen wurde.

Kommentare (1)

Gleich einsperren in der Anstalt in Neubrandenburg. Da wären Arbeitsplätze gesichert und der Ganove 10 Jahre bei Wasser und Brot zur Erziehung weg.