Brutale Szenen bei der Sommertour:

24-Jähriger bedroht Jugendliche mit Hakenkreuz-Messer

Ein 24-Jähriger hatte in Anklam offenbar ein Problem damit, dass zwei Jugendliche auf der Straße Gitarre spielten. Er soll gegen den Spendenbecher getreten und die Zwei mit einem Messer bedroht haben, an dessen Griff ein Hakenkreuz prangte.

Am Rande der Sommertour in Anklam soll ein 24-Jähriger zwei Jugendliche mit einem Messer bedroht haben (Symbolbild).
fasphotographic - Fotolia.com Am Rande der Sommertour in Anklam soll ein 24-Jähriger zwei Jugendliche mit einem Messer bedroht haben (Symbolbild).

Am Sonnabend war die große Sommertour zu Gast in Anklam. Während auf der Bühne ein Heiratsantrag die Herzen höher schlagen ließ, sorgte ein 24-Jähriger abseits der Bühne dafür, dass der Abend mit einem bitteren Beigeschmack endete.

Zwei polnische Staatsbürger im Alter von 17 und 18 Jahren hielten sich in der Steinstraße auf. Einer der beiden spielte Gitarre für die Passanten und hatte einen Becher für Spenden aufgestellt. Gegen 23 Uhr kamen eine Frau und zwei Männer an den Musikern vorbei. Einer der Männer, ein 24-Jähriger, habe nach den Aussagen der Geschädigten gegen den Becher getreten und soll die beiden Jugendlichen mit einem Messer bedroht haben, berichtet die Polizei. Dabei stand er einige Meter von den Jugendlichen entfernt.

Polizisten beschlagnahmten das Messer. Auf dessen Griffstück befand sich ein Hakenkreuz. Der polizeiliche Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Anklam hat die Ermittlungen wegen Bedrohung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an
- die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395/5582-2224,
- die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber
- jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

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Kommentare (2)

Laufen zur Zeit in Deutschland nur noch Psychopathen, Selbstmordattentäter, einfacher gesagt nur noch Bekloppte rum ? Mir ist so ! Ich glaube, die Politik sollte mal mehr in den Bau neuer Irrenanstalten nachdenken.

Der Anteil an Bekloppten nimmt nicht zu aber das mediale Interesse und die Möglichkeiten, sich über solche Vorfälle zu informieren. Also kein wichtiger Grund für mehr Klapsen ...