Zuckerfarbik setzt aus:

25.000 Aaale als Wiedergutmachung für Umweltkatastrophe in der Peene

Die Peene ist jetzt um Tausende Glasaale reicher. Die Zuckerfabrik setzt damit auf Wiedergutmachung nach der Ethanolkatastrophe im Sommer 2015. Der Aktion soll mehr folgen.

Bis zu fünf Zentimeter sind sie groß, die rund 25.000 Glasaale.
Jörg Foetzke Bis zu fünf Zentimeter sind sie groß, die rund 25.000 Glasaale.

Rund 25.000 Glasaale sind am Mittwoch in der Peene ausgesetzt worden. Die rund drei Jahre alten Tiere wurden wenige Tage zuvor an der französischen Atlantikküste gefangen und in speziellen Transportboxen nach Vorpommern gebracht. Die Zuckerfabrik, die hinter dieser Aktion steckt, wurde dabei von Mitgliedern des Anklamer Angelvereins unterstützt.

Nach der Verunreinigung des Flusses durch Bioethanol im Sommer 2015 und dem daraus resultierenden Fischsterben hat die Anklamer Zuckerfabrik dem Landesfischereiverband einen symbolischen Scheck zukommen lassen.

Der jetzt erfolgte Fischbesatz mit Glasaalen ist sozusagen die praktische Umsetzung und kostet rund 3000 Euro. Kerstin Schünemann, Mitglied der Geschäftsführung, kündigte weitere Aktionen in Verbindung mit dem Umwelt-Beirat an, der noch in diesem Jahr gegründet werden soll.