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75-Jährige über Nacht mit Enkeltochter verschwunden

Große Aufregung in Greifswald: Eine 75-Jährige und deren 8-jährige Enkeltochter waren am Samstagabend spazieren und kehrten nicht nach Hause zurück. Die Polizei setzte für die groß angelegte Suche auch Dienst- und Rettungshunde ein.

Eine 75-Jährige und ihre Enkelin waren von einem Spaziergang an der Gartensparte an der Ladebower Chaussee in Greifswald nicht zurückgekehrt (Symbolbild).
Hendrik Schmidt Eine 75-Jährige und ihre Enkelin waren von einem Spaziergang an der Gartensparte an der Ladebower Chaussee in Greifswald nicht zurückgekehrt (Symbolbild).

Samstagnacht um 23.36 Uhr wurden eine 75-jährige Großmutter und deren 8-jährige Enkeltochter aus Greifswald als vermisst gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen des Vaters waren beide am gleichen Abend gegen 21.15 Uhr unterwegs, um mit dem Hund noch eine Runde spazieren zu gehen.

Die Runde führte in gewohnter Weise an der Gartensparte an der Ladebower Chaussee in Greifswald entlang. Die Polizei setzte sofort Suchkräfte in dem angegebenen Bereich ein. Unterstützt wurde das Polizeihauptrevier Greifswald durch zwei Diensthundeführer mit Diensthunden der Anklamer Polizei sowie den Rettungshundestaffeln aus Stralsund, Greifswald und von der Mecklenburgischen Seenplatte. Zeitgleich wurden zahlreiche Anlaufpunkte der beiden vermissten Personen im Stadtgebiet Greifswald geprüft.

Entwarnung am nächsten Morgen

Sonntagfrüh gegen 6.02 Uhr dann die erlösende Nachricht durch Mitarbeiter der Rettungshundestaffel des DRK Greifswald: Die zwei Vermissten wurden wohlbehalten an einem Feldweg, etwa 1,5 km vom Ausgangsort, gefunden. Warum die 75-Jährige fast acht Stunden nicht den Weg zurück zur Gartenlaube fand, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Großmutter und das Kind wurden zur medizinischen Untersuchung in das Klinikum Greifswald gebracht. Da sie nicht verletzt waren, konnten sie direkt nach der Untersuchung wieder entlassen werden.