Gericht entscheidet:

AfD in Anklam: Wohnungsgesellschaft kündigt Mietvertrag

Die endgültige Entscheidung im Streit zwischen Anklam und der AfD, die eine große Wahlkampfveranstaltung mit Frauke Petry im Volkshaus abhalten möchte, steht noch aus. Die Wohnungsgesellschaft hat den Mietvertrag offenbar trotzdem schon gekündigt.

Noch steht nicht fest, ob die AfD ihre geplante Wahlkampfveranstaltung mit Frauke Petry im Anklamer Volkshaus (Bild) abhalten darf.
Carsten Schönebeck Noch steht nicht fest, ob die AfD ihre geplante Wahlkampfveranstaltung mit Frauke Petry im Anklamer Volkshaus (Bild) abhalten darf.

Das Verwaltungsgericht Greifswald hat am Montag noch keine Entscheidung im Streit über einen Auftritt der AfD-Bundessprecherin Frauke Petry im Anklamer Volkshaus getroffen. Ein ursprünglich vom Gericht vorgeschlagener Erörterungstermin habe nicht stattgefunden, teilte eine Sprecherin des Gerichts mit. Sie kündigte eine Entscheidung für die nächsten Tage an.

Die AfD will mit einer Eilentscheidung erreichen, die Wahlkampfveranstaltung am Freitag nächster Woche (26. August) in der städtischen Halle abhalten zu dürfen. Der Anklamer Bürgermeister Michael Galander (Wählergemeinschaft IfA) hatte die Wohnungsgesellschaft (GWA) aufgefordert, den bereits geschlossenen Vertrag mit der AfD zu kündigen. Wie ein Sprecher der AfD am Montag bestätigte, hat die GWA inzwischen eine außerordentliche Kündigung des Mietvertrags ausgesprochen.

Weiterführende Links

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung

Kommentare (1)

Früher hatte die SED immer Recht. Jetzt ist es der Bürgermeister von Anklam ,der in seiner unendlichen Güte die GWA unter Druck setzt. Herr Bürgermeister ist Ihnen eigentlich bewusst, dass Sie von der Bevölkerung gewählt worden sind ? Sie führen sich auf,wie ein kleiner Diktator, den außerhalb von Anklam keiner kennt. Sie kennen doch auch den Spruch : Wahltag ist Zahltag,dass sagt Ihnen ein Wessi,der einmal nach der Wende,die Demokratie näher bringen wollte. Bei Ihnen,war es sichtlich vergeblich.