Rasern hat das letzte Stündlein geschlagen:

Am Montag startet Tempo-30-Zone in Anklams Innenstadt

Am Montag wird es ernst: Die Anklamer Innenstadt wird zur Tempo-30-Zone. Für die Autofahrer heißt das: Vorsicht, runter vom Gas! Und falls sie sich nicht dran halten, kündigt Bürgermeister Galander schon jetzt weitere Maßnahmen an.

Diese Ausfahrt geht in der nächsten Woche nicht mehr: Die Priesterstraße wird aus Richtung Keilstraße Einbahnstraße. Autofahrer, die aus der Heider Straße auf die Keilstraße wollen, müssen dann den Umweg über den Marienkirchplatz nehmen.
Veronika Müller Diese Ausfahrt geht in der nächsten Woche nicht mehr: Die Priesterstraße wird aus Richtung Keilstraße Einbahnstraße. Autofahrer, die aus der Heider Straße auf die Keilstraße wollen, müssen dann den Umweg über den Marienkirchplatz nehmen.

"Ich hoffe, die Autofahrer sind vernünftiger, als manche Pessimisten es derzeit noch denken." Bürgermeister Michael Galander ist eigentlich froh, dass nun endlich die seit Langem angestrebte Tempo-30-Zone in der kompletten Anklamer Innenstadt eingerichtet wird. Montagmittag wird der Rathauschef höchstpersönlich dafür das erste Schild am Neptunkreisel enthüllen. Mit dieser Maßnahme soll endlich der Verkehr in der Innenstadt beruhigt werden.

Denn trotz der bisher aufgestellten Tempo-30-Schilder zum Beispiel in der Stein- und Keilstraße ist davon bisher kaum etwas zu merken. Im Gegenteil: Immer wieder beklagen Passanten, dass die Straße zwischen Steintor und Neptunkreisel zeitweise zu einer Rennpiste mutiert. Damit soll nun endgültig Schluss sein. "Wenn das nicht funktioniert, werden wir weitere Maßnahmen wie Bremsschwellen auf den Fahrbahnen einbauen", macht Galander klar, dass er es ernst meint mit der Geschwindigkeitsreduzierung.

Geänderte Vorfahrt

Aber nicht nur das wird neu sein ab Montagnachmittag. Einige Straßen verlieren ihren Hauptstraßenstatus – werden gleichrangig mit anderen, die auf den ersten Blick viel unscheinbarer wirken. So zum Beispiel die Nikolaikirchstraße, die auf die Peenstraße mündet. Darf der Autofahrer jetzt noch in Richtung Peene von der Steinstraße kommend ohne Stopp durchfahren, heißt es dann: Achtung, Verkehr von rechts beachten.

Damit die Umstellung nicht ganz so schwer fällt, werden Achtungsschilder mit dem Hinweis auf die geänderte Vorfahrt aufgestellt.

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