Neue Baustelle:

Anklam hat einen neuen Monster-Stau

Das geht ja prima los: Kaum ist die Baustelle an der B109/B110 eingerichtet, gibt es schon wieder einen Monster-Stau in Anklam. Die bange Frage lautet: Geht das jetzt das ganze Jahr so?

Wegen der halbseitigen Sperrung der Brücke über die Bahnstrecke nördlich der Peene in Anklam stauten sich die Autos am Montagmittag bis weit ins Stadtzentrum hinein.
Jürgen Mladek Wegen der halbseitigen Sperrung der Brücke über die Bahnstrecke nördlich der Peene in Anklam stauten sich die Autos am Montagmittag bis weit ins Stadtzentrum hinein.

Besonders viel Verkehr ist am ersten Werktag nach Weihnachten eigentlich noch nicht - doch es hat am Montag trotzdem gereicht, um Anklam einen neuen Verkehrskollaps einzubringen: Wegen der Bauarbeiten an einer Brücke über die Bahnstrecke Stralsund - Berlin nördlich der Peene ist dort seit Montag eine halbseitige Sperrung eingerichtet. Die Folge: Die Autos auf der Straße stauten sich zurück, in Richtung Norden bis Murchin und Ziethen, in Richtung Süden bis weit auf die Anklamer Ortsumgehung und ins Anklamer Stadtzentrum.

Zu der halbseitigen Sperrung gibt es nach Angaben des Verkehrsministeriums keine Alternative. Die Brücke ist marode und muss dringend saniert werden, sonst droht sie einzustürzen. Die nächste Brücke liegt in Jarmen, der Umweg ist über 60 Kilometer weit. Der Bau einer Behelfsbrücke oder die Wiedereröffnung des parallel verlaufenden früheren Bahnübergangs war nach Ministeriumsangaben nicht möglich. Aber vielleicht wollten die Bürokraten auch nur ein bisschen Geld sparen.

Die Bauarbeiten an der Brücke sollen mehr als ein Jahr dauern. Mehrfach soll die Brücke für jeweils ein Wochenende auch ganz gesperrt werden.

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Kommentare (3)

"Aber vielleicht wollten die Bürokraten auch nur ein bisschen Geld sparen..." - Ja, möglicherweise wollten diese Bürokraten, Nichtsnutze und Dilettanten, die ihr Geld ja bekanntlich in Tüten kriegen, ohne dafür eine Gegenleistung zu erbringen, genau dies: Geld sparen. Mein Geld, das des Redakteurs dieses Artikels, das der Anklamer, aller Vorpommern, der Mecklenburger usw. Aber vielleicht hat der Nordkurier ja eine bessere Idee zur Problemlösung. Möglicherweise kann man ja mit ausgelesenen Zeitungen preiswerte Abhilfe schaffen. Nur zu!

... aber bestimmt kein Geld sparen! Eher fallen Weihnachten und Ostern auf den selben Tag.

Gebaut werden darf nur nachts oder wenn kein AUTO durch die Gegend streift... Alle wollen glatte Straßen und funktionstüchtige Brücken, immer und überall. Dass es nur eine begrenzte Anzahl Baufirmen dafür gibt (im Verhältnis zu den vielen Straßenkilometern) und ebenso nur eine begrenzte Anzahl von Monaten, in denen überhaupt gebaut werden kann, sieht man dabei leider nicht. Ich muss dem oben stehenden Kommentar Recht geben (Möglicherweise kann man ja mit ausgelesenen Zeitungen preiswerte Abhilfe schaffen.). Wenn ich diese Art von freier Berichterstattung lese, weiß ich zwei Dinge: 1) Dass es sich immer wieder lohnt, diese Zeitung nicht zu abonnieren und 2) dass hier leider bei sehr vielen Berichte immer sehr gespart wird... und zwar an Überlegung, was man da schreibt. In diesem Sinne, weitermeckern... Und noch eins: Diese Baumaßnahme wurde ewig lange vorher angekündigt und es sind (zumindest für die von weither Anreisenden) zahllose Hinweis-und Umleitungsschilder auf die Entlastungsstrecke gestellt worden. Was nützt es, wenn diese ignoriert werden… Für einen solchen Hinweis ist ja offensichtlich kein Platz in der objektiven Berichterstattung. Meine bange Frage lautet: Geht das jetzt das ganze Jahr so?