Ball der Vereine:

Anklam: Hier tanzt zusammen, was zusammen gehört

Tanzen, bis die Sohlen qualmen. Schlemmen, bis nichts mehr geht. Feiern bis in den Morgen – das ist der Anklamer Ball der Vereine. Bereits zum zehnten Mal zeigten die Ehrenämtler, dass sie nicht nur ordentlich zupacken, sondern auch Party machen können.

Vereinsarbeit hält fit: Auch beim Tanzen machen die Anklamer eine gute Figur.
Veronika Müller Vereinsarbeit hält fit: Auch beim Tanzen machen die Anklamer eine gute Figur.

Es war ein rauschendes Fest, dieser zehnte Ball der Vereine in Anklam. Die Ehrenämtler aus 35 Vereinen der Stadt hatten sich in feinen Zwirn geworfen und auf ging es zur „Nacht der Nächte“. Und die startete auch gleich mit Vollgas durch. Bürgermeister Michael Galander (IfA) hielt sich nicht lange mit der Vorrede auf, sondern lobte kurz die Arbeit der Vereine, die den Ruf der Hansestadt mit ihren zumeist sehr erfolgreichen Auftritten bei Wettbewerben weit über die Landesgrenzen hinaus aufpolieren. Dafür sagte der Rathauschef Danke und wünschte allen einen „hoffentlich“ vergnüglichen Ballabend.

Na, das ließen sich die Ehrenämtler nicht zweimal sagen. Mit Volldampf ging die Party ab. Die „Herzöge“ hatten kaum die ersten Takte gespielt, schon wurde der Platz auf der Tanzfläche knapp. Von Müdigkeit keine Spur, dabei hatten sich einige der Partygäste wenige Stunden zuvor noch über den Rügendamm beim Marathon verausgabt. Vereinsleute eben! Die sind hart im Nehmen – wenn die Schuhe drückten, verschwanden die kurzerhand unter dem Tisch. Barfuß tanzt es sich sowieso viel besser. Und dann war da ja noch das üppige Buffet; Verführung pur, die alle Diätvorsätze durchkreuzte.

Heiß begehrt auch diesmal die Tombola. Da kam es schon mal vor, dass gleich zwei oder drei Dutzend erworben wurden. Der Hauptpreis steht jetzt übrigens in Dargibell bei Familie Lenz, die den neuen Fernseher glücklich in Empfang nahm.

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