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Anklam-Verbot für Frauke Petry umstritten

Mit der Anweisung, das Mietangebot des Volkshauses an die AfD sofort zurückzuziehen, erntet Anklams Bürgermeister Michael Galander Lob und Kritik gleichermaßen.

Frauke Petry soll nach dem Willen von Anklams Bürgermeister Galander nicht im Volkshaus sprechen dürfen.
Rainer Jensen Frauke Petry soll nach dem Willen von Anklams Bürgermeister Galander nicht im Volkshaus sprechen dürfen.

In Anklam ist man gespaltener Meinung, ob es richtig von Bürgermeister Galander war, die städtische Wohnungsgesellschaft anzuweisen, Frauke Petrys geplanten Auftritt im Anklamer Volkshaus zu verhindern. Rückendeckung bekommt er jedenfalls von Stolpes Bürgermeister und Landtagskandidat der Linken, Marcel Falk. „Der Mann hat Courage“, lobte dieser Galanders Ausladung der AfD. Kritik gibt es dagegen aus der CDU. Stadtvertreter Bernd Kohn ist Mitglied im Aufsichtsrat der städtischen Wohnungsgesellschaft. Das Schreiben Galanders an desseb Geschäftsführerin Susanne Bluhm, in dem er sie für die Zusage an die AfD maßregelt, ist seiner Meinung nach schmutzig. Zudem unterstütze die öffentliche Aufmerksamkeit und ein möglicher Rechtsstreit mit der AfD deren Wahlkampf, so Kohn.

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