Erste Interessenten:

Anklam will beim Flächenverkauf so richtig Kasse machen

Ikareum, Grundschulcampus, Schwimmhalle: Anklam hat viel vor und braucht dafür viel Geld. An den benötigten 12,5 Millionen Euro hapert es aber. Daher werden nun städtische Grundstücke verkauft. Die ersten Interessenten haben sich bereits gemeldet - und scheinen gebefreudiger, als bisher angenommen.

Anklam verkauft einen Teil der städtischen Flächen, um mehrere große Projekte zu finanzieren. Jetzt sieht es so aus, als wenn dadurch mehr Geld als bisher gedacht zusammenkommen könnte.
Veronika Müller (Archivbild) Anklam verkauft einen Teil der städtischen Flächen, um mehrere große Projekte zu finanzieren. Jetzt sieht es so aus, als wenn dadurch mehr Geld als bisher gedacht zusammenkommen könnte.

Weiß der Bürgermeister mehr, als er offen zugibt? "So könnte man das vielleicht sagen", scherzt Michael Galander (IfA). Vor knapp zwei Wochen hatte die Stadtvertretung beschlossen, den Verkauf zahlreicher Flächen prüfen zu lassen. Wald, Ackerflächen, aber auch Gebiete, die bislang gar nicht wirtschaftlich genutzt werden. Mit den möglichen Einnahmen will die Stadt ihre teuren Bauprojekte finanzieren. Für den Umbau der Nikolaikirche zum Ikareum, den neuen Grundschulcampus und die Sanierung der Schwimmhalle fehlen derzeit noch die Eigenmittel. Befürworter des Verkaufs hofften bislang auf rund 7,5 Millionen Euro an Einnahmen.

Galander scheint optimistisch

Bürgermeister Michael Galander deutet nun an, dass der Erlös noch höher ausfallen könnte. Insgesamt braucht Anklam für die Projekte rund 12,5 Millionen Euro. "Es könnte gelingen, diese Summe durch Grundstücksverkäufe zu bekommen", so Galander, nachdem sich inzwischen mehrere Interessenten gemeldet hätten. Über Anzahl und Namen will der Stadtchef allerdings noch nichts Genaues sagen.

Die Stadtverwaltung wird nun einen Gutachter beauftragen, aktuelle Bodenwerte für die Grundstücke zu ermitteln. Auf dieser Basis sollen dann Verhandlungen mit den Interessenten geführt werden. Das letzte Wort in der Angelegenheit hat dann wieder die Stadtvertretung. Dort sind die Mehrheiten für den städtischen Ausverkauf knapp.

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