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Anklamer Holperpisten werden endlich geglättet

VonClaudia Müller Koloniestraße und Kreuzsteig werden mithilfe von Fördermitteln ausgebaut. Das gilt auch für die Keilstraße und den ...

Die Koloniestraße wird als Verbindung zwischen der Breiten Straße und dem Neuen Markt oft von Fußgängern genutzt. [KT_CREDIT] FOTO: Claudia Müller

VonClaudia Müller

Koloniestraße und Kreuzsteig werden
mithilfe von Fördermitteln ausgebaut. Das gilt auch
für die Keilstraße und
den Marienkirchplatz.

Anklam.Egal, ob im Auto, zu Fuß oder mit dem Fahrrad – in der Koloniestraße oder auf dem Kreuzsteig in Anklam unterwegs zu sein, ist bisher kein Vergnügen. Doch das soll sich ändern. Endlich, werden viele Anklamer sagen. Immerhin ist eine Sanierung der beiden Holperpisten schon länger im Gespräch. Geplant ist nun, die Aufträge für den Ausbau der beiden Nebenstraßen Ende Mai zu vergeben, sodass dann umgehend mit den Arbeiten begonnen werden kann, erklärte Bauamtsleiterin Sylvia Thurow. In beiden Fällen werde die Fahrbahn gepflastert, ohne einen erhöhten Gehweg anzulegen. Dafür reichen die Straßenbreiten nicht aus.
In der Koloniestraße wird der Abschnitt zwischen Breiter Straße und der Treppe zum Neuen Markt nebst zwei Abzweigen zu bewohnten Grundstücken „geglättet“, während der unbefestigte Weg zur Friedländer Straße ausgenommen bleibt. Bei dem Projekt, das 348 000 Euro kostet, soll auch eine Wendeschleife für Müllfahrzeuge entstehen. Im Kreuzsteig – Kostenpunkt 292 000 Euro – sind sechs Stellplätze eingeplant und in beiden Straßen will die Stadt auch in die Beleuchtung investieren, sagte die Bauamtsleiterin.
Grünes Licht hat das Landesministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus jetzt auch für das Projekt
Keilstraße/Marienkirchplatz gegeben. Denn ebenso wie Koloniestraße und Kreuzsteig soll die Neugestaltung dieses Bereiches mithilfe von Städtebaufördermitteln finanziert werden, sodass die Stadt jeweils nur etwa ein Drittel der Kosten aufbringen muss. Den Rest teilen sich Bund und Land. Angesichts von gleich drei Anklamer Projekten im Städtebausanierungsprogramm meldete sich denn auch Landesminister Harry Glawe (CDU) zu Wort: „Anklam wird mit den Maßnahmen noch attraktiver für Einheimische und Gäste.“
Noch offen ist der Starttermin für Keilstraße und Marienkirchplatz. Dieser Abschnitt der Ortsdurchfahrt wird erneuert und mit seitlichen Stellplätzen anders gestaltet. Das wird rund eine Million Euro kosten.