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Anklamer kämpfen für die Leidenschaft

Wenn am Wochenende die Anklamer Seesport-Talente auf dem Wasser um Medaillen kämpfen, dann tun sie das auch in Gedenken an Burkhard Neukirch. Der machte einst den Segelsport in Anklam zu einer festen Größe. Sein Sohn hat die Leidenschaft des Vaters übernommen.

25 Teams werden bei der Kutterregatta des Anklamer Seesportclubs ihr Können unter Beweis stellen. Die Gastgeber aus Anklam sind mit drei Booten am Start.
Stefan Justa 25 Teams werden bei der Kutterregatta des Anklamer Seesportclubs ihr Können unter Beweis stellen. Die Gastgeber aus Anklam sind mit drei Booten am Start.

Jetzt wird es ernst für die drei Anklamer Seesport-Talente Stephan Wolff, Friedrich Steffen und Felix Koch. In ihren kleinen Opti-Booten sorgen sie deutschlandweit bereits seit einiger Zeit für Furore, am Sonnabend sollen sie bei der traditionellen Kutterregatta ihres Seesportclubs zwischen der Karniner und Zecheriner Brücke nun erstmals in Eigenregie einen großen Segler steuern. "Ziel ist es, den Teamgeist unserer Jungs zu fördern. Während sie sonst in den Optis auf sich allein gestellt sind, geht es im Kutter nur miteinander", sagt der Anklamer Vereinschef Ronny Neukirch.

Zum Gedenken an seinen Vater Burkhard, der den Seesport in Anklam einst zu einer festen Größe gemacht hat, veranstaltet der SSC an diesem Wochenende bereits zum 23. Mal das Kuttertreffen. An den Start gehen bei der Regatta insgesamt 25 Boote. "Wir sind mit drei Kuttern vertreten, wobei unsere Kinder auf dem Wasser von einem Erwachsenen begleitet werden", sagt Neukirch. Er hofft, dass die Gastgeber im Kampf um die vorderen Platzierungen ein entscheidendes Wörtchen mitreden können: "Die Konkurrenz ist aber extrem stark. Zum engeren Favoritenkreis zählen unter anderem die Vorjahressieger und amtierenden Landesmeister aus Teterow." Der Start erfolgt am Sonnabend um 10.30 Uhr am Anklamer Seesport-Club.