Hiobsbotschaft in Anklam:

Mutterkonzern der Ölmühle insolvent

Noch im Frühjahr war von Expansion die Rede. Jetzt kommt die Hiobs-Botschaft für die Ölmühle am Anklamer Hafen. Die Eigentümerin konnte ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen und hat deshalb Insolvenz angemeldet.

Zunäcsht geht es in Anklam weiter wie bisher: Für die KTE-Unternehmensgruppe wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet. Tochterunternehmen, darunter die Anklamer Ölmühle, seien nicht direkt betroffen.
Jörg Foetzke Zunäcsht geht es in Anklam weiter wie bisher: Für die KTE-Unternehmensgruppe wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet. Tochterunternehmen, darunter die Anklamer Ölmühle, seien nicht direkt betroffen.

Von einer Pleite der Unternehmensgruppe will man in Hamburg bislang nicht sprechen. Das Unternehmen solle "restrukturiert" werden, heißt es aus dem Vorstand der KTG-Gruppe. Doch das passiert offenbar nicht ganz freiwillig. Der Mutterkonzern der Anklamer Ölmühle hat beim Amtsgericht Hamburg einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren gestellt. Der wurde inzwischen bewilligt.

Für die Anklamer Ölmühle scheint das noch keine unmittelbaren Konsequenzen zu haben. Der Insolvenz-Antrag, so betont man in Hamburg, betreffe keines der Tochterunternehmen. Alle Geschäftsbereiche sollen derweil weiter arbeiten. Die Unternehmensgruppe bewirtschaftet deutschlandweit rund 45 000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche, auf denen in den kommenden Wochen und Monaten Ernten anstehen.

Hintergrund des Insolvenzantrages sind nach Angaben des Unternehmens offene Zinszahlungen in Höhe von knapp 18 Millionen Euro, die man bislang nicht zahlen konnte.

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