Gerichtsreform:

Anklamer Protest-Welle rollt erneut an

Am 18. September wollen die Anklamer erneut gegen die Gerichtsreform des Landes protestieren. Ein offener Brief soll ihr Anliegen in deutlichen Worten unterstützen. Und dann wäre da noch eine Anhörung im Schweriner Landtag.

Noch wollen die Anklamer um Bürgermeister Michael Galander (rechts) ihr Amtsgericht nicht aufgeben. Daher planen sie eine weitere Demo.
Jörg Foetzke Noch wollen die Anklamer um Bürgermeister Michael Galander (rechts) ihr Amtsgericht nicht aufgeben. Daher planen sie eine weitere Demo.

Rechtzeitig vor der Anhörung der Bürgermeister zur Gerichtsstrukturreform im Schweriner Landtag nimmt der Anklamer Protest wieder Fahrt auf. So beschlossen die Anklamer Protestkoordinatoren am vergangenen Mittwoch, dass es am 18. September in Anklam eine Demo gegen die geplante Schließung des Amtsgerichts geben soll. Ebenso ist der Text des offenen Briefes abgestimmt, der an alle Landtagsabgeordneten verschickt werden soll. „Er ist in ziemlich scharfen Ton gehalten“, erklärt Jeanine Rösler. Die Landtagsabgeordnete der Linken aus Tutow gehört zu den Anklamer Protestkoordinatoren. Die Gruppe tagt bereits am 23. August wieder in der Peenestadt. Dann soll die Argumentation von Bürgermeister Michael Galander zur Anhörung am 28. August im Landtag abgestimmt werden.

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