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Anklams neues Maskottchen

Millimeterarbeit über Anklams Dächern. Dutzende Schaulustige verfolgten am Dienstagmorgen den Kran-Einsatz an der Ostseite des Marktplatzes. Das setzt doch dem Haus die Zier-Krone auf!

Über den Dächern von Anklam: Ein halbes Dutzend Handewerker sorgte am Dienstagmorgen für den richtigen Sitz des neuen Schmuckstücks.
Carsten Schönebeck Über den Dächern von Anklam: Ein halbes Dutzend Handewerker sorgte am Dienstagmorgen für den richtigen Sitz des neuen Schmuckstücks.

Der Blick in den morgendlichen Himmel brachte Erleichterung. "Bei einem Wetter wie in der vergangenen Woche, hätten wir das ganze abblasen müssen", sagt Architekt Matthias Kühn. Doch am Dienstagmorgen ging auf dem Anklamer Marktplatz alles nach Plan.

Dutzende Schaulustige waren extra dorthin gekommen, um zu beobachten, wie der Neubau auf der Ostseite des Platzes seinen höchsten Punkt erhält. Der Zier-Turm war in den vergangenen Wochen am Boden konstruiert wurden. Dienstagmorgen wurde das letzte Detail montiert. Ein Wetterhahn in Form eines Greifen.

Anschließend hob ein Kran den Turm im Ganzen auf das Dach. Millimeterarbeit, damit Blitzableiter und Wetterkreuz korrekt ausgerichtet sind. Der Turm erreicht jetzt eine Höhe von gut 22 Metern. Das Gebäude selbst soll im Frühjahr 2016 bezugsfertig sein.