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Auf ein Letztes für 1,3 Millionen

VonAnett SeidelGrundsteinlegung und Spatenstich an einem Tag – bei der Feuerwehr- technischen Zentrale in Neuendorf überschlagen sich die ...

Rolf Kurze, Leiter der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Neuendorf, führt Innenminister Lorenz Caffier, Kreiswehrführer Norbert Rieger und Landrat Heiko Kärger durch das Herzstück der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Neuendorf (von links).  FOTO: Anett Seidel

VonAnett Seidel

Grundsteinlegung und Spatenstich an einem Tag – bei der Feuerwehr- technischen Zentrale in Neuendorf überschlagen sich die Ereignisse.

Neuendorf.Erst hat das miese Wetter den Bauleuten die Laune verdorben und dann ging alles ganz schnell. Bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Neuendorf hatte Innenminister Lorenz Caffier (CDU) jetzt erneut den symbolischen Spaten in den Erde zu stechen, um damit den dritten und letzten Bauabschnitt einzuläuten.
„Ich glaube, es gab noch keine Liegenschaft, wo ich so oft war, um einen Nagel in den Dachstuhl zu schlagen, den Spaten in die Erde zu stechen oder Fördermittel zu übergeben“, meinte der Innenminister während des Festaktes. In drei Bauabschnitte ist die Investition unter dem Funkturm in Neuendorf gegliedert. Ein Bau, der es in sich hat. Allein der letzte Bauabschnitt kostet noch einmal 1,3 Millionen Euro. Lorenz Caffier konnte an Heiko Kärger (CDU), Landrat der Mecklenburgischen Seenplatte, dafür jetzt Fördermittel in Höhe von 576000 Euro übergeben. Den verbleibenden Eigenanteil wird der Landkreis übernehmen.
Alle Freiwilligen Wehren des Landkreises werden künftig in Neuendorf versorgt.Ehrenamtliche von insgesamt 201 Freiwilligen Feuerwehren im Kreis sind zudem mit der Fertigstellung des Jugend- und Ausbildungszentrums zu Trainingslagern und Wettkämpfen in Neuendorf willkommen. Landrat Heiko Kärger freute sich über den Stand der Arbeiten. Er sorgt sich nicht mehr um die Ausstattung und Versorgung der Wehren, sondern darum, dass sich stets „genug Freiwillige finden, die bei den Feuerwehren im Landkreis arbeiten wollen“. Damit die Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehren und der überörtliche Brandschutz ständig gewährleistet sind, müssen die Landkreise Feuerwehrtechnische Zentralen vorhalten. Dort wird die Wartung des Materials, der Fahrzeuge und der Geräte der Wehren sicher gestellt. In Neuendorf schlägt das Herz der Zentrale bereits. Mit dem Neubau des Jugend- und Schulzentrums ist das Zentrum komplett. Zwei Aufträge an Firmen aus der Region wurden am Montag vergeben. Die Friedländer Baufirma Woskowski und die Dachdeckerei Krumm aus Mirow können sich über den Zuschlag freuen. Läuft alles nach Plan, sind die Arbeiten bis Ende des Jahres abgeschlossen und fast vier Millionen Euro mit Hilfe von Fördermitteln aus Sonderbedarfszuweisungen verbaut.

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