Ehrenbürgerschaft für Bordel:

Auszeichnung erst nach dem Tod?

Es war eine Paukenschlag, als die Nachricht heraus kam: Wolfgang Bordel, Intendant der Vorpommerschen Landesbühne, sollte Anklams Ehrenbürger werden. Aber nun ist der Antrag wieder vom Tisch - vorerst.

Wolfgang Bordel sollte Ehrenbürger von Anklam werden.
Stefan Sauer Wolfgang Bordel sollte Ehrenbürger von Anklam werden.  

Schluss, aus, vorbei. Die Vorpommersche Landesbühne hat ihren Antrag auf eine Ehrenbürgerschaft der Stadt Anklam für den Intendaten Wolfgang Bordel zurückgezogen. Als Grund nannte Pressesprecherin Martina Krüger die fehlende Zustimmung im Anklamer Stadtrat. So sei auch die Landesbühne der Meinung, dass es für solch eine Ehrung noch zu früh ist, sagt Krüger.

Die Landesbühne ist überzeugt, dass Bordel sich weiterhin in das Geschehen der Stadt einbringen werde, so dass seine Arbeit nach seinem Ableben begutachtet und gewürdigt werden kann. "So gesehen hat die Vorpommersche Landesbühne die Reaktion der Stadtvertreter zu der Überzeugung gebracht, dass eine Ehrenbürgerschaft nur posthum verliehen werden sollte", schreibt Krüger.

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