Auto-Brand:

Feuerteufel oder einfach nur Pech?

Mitten in der Nacht in Anklam: Ein Auto brennt lichterloh, die Feuerwehr kann nicht mehr tun, als die Umgebung vor den Flammen zu schützen. Was bleibt, ist ein verkohlter Wagen und die Frage: Zieht etwa ein Feuerteufel durch Anklam?

Die Flammen schlagen sehr hoch, das brennende Auto ist nicht mehr als ein verkohlter Schrotthaufen.
Freiwillige Feuerwehr Anklam Die Flammen schlagen sehr hoch, das brennende Auto ist nicht mehr als ein verkohlter Schrotthaufen.

Wenn so ein Auto erstmal brennt, ist es meistens zu spät, um den Wagen zu retten. Das wissen alle, die schon einmal Zeuge wurden, wie schnell so ein Auto lichterloh in Flammen steht. Und zum zweiten Mal binnen weniger Wochen erlebten es Anklams Brandschützer, die in der Nacht zu Sonnabend alarmiert wurden: „Brennender Pkw in der Hospitalstraße“ war die knappe Ansage, die um 1.16 Uhr die Kameraden der Anklamer Feuerwehr in Bewegung setzte.

Meterhoch schlugen die Flammen aus dem Auto mit heimischem OVP-Kennzeichen, als die Kameraden eintrafen – da gilt die Sorge dann nicht mehr in erster Linie dem brennenden Auto, sondern der Sicherung der umliegenden Flächen. Der Ford Mondeo hingegen ist verloren: Auf 5000 Euro schätzen die Polizisten den Zeitwert des Ford Mondeo, der nach dem Feuer nicht mehr ist als ein verkohlter Schrotthaufen.

Die Kriminalpolizei geht von Brandstiftung aus. Die Staatsanwaltschaft entschied daher, einen Brandursachenermittler mit der Untersuchung des Unfallwracks zu beauftragen. Über dessen Untersuchungsergebnisse konnten die Behörden am Wochenende noch keine Aussagen machen. Die Polizei bittet die Anwohner und andere mögliche Zeugen jedenfalls um Mithilfe: Wer in der Nacht etwas Auffälliges gesehen hat, möge sich bitte an die Anklamer Kriminalisten unter der Telefonnummer 03971 2511424 wenden.

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