Über 100 Jahre alte Winterlinden:

Bäume an der Nikolaikirche radikal runtergestutzt

Über 100 Jahre stehen sie an der Nikolaikirche in Anklam - nun wurde ihnen zu Leibe gerückt. Die riesigen Winterlinden wurden ordentlich runtergestutzt. Gefahrenabwehr, nennen das die Fachleute.

Stück für Stück haben Mitarbeiter der Gartenbaufirma Hagemann die Äste der großen Winterlinden an der Anklamer Nikolaikirche gestutzt.
Veronika Müller Stück für Stück haben Mitarbeiter der Gartenbaufirma Hagemann die Äste der großen Winterlinden an der Anklamer Nikolaikirche gestutzt.

Bei den fünf Winterlinden an der Nikolaikirche war die Standsicherheit offenbar nicht mehr gegeben. Mitarbeiter der Anklamer Firma GaLaBau Hagemann schritten daher zur Tat und stutzten den über 100-jährigen Riesen die großen Äste.

Zuvor hat ein Baumsachverständiger aus Neubrandenburg die Bäume genau unter die Lupe genommen. "Er hat die Winterlinden taxiert und festgestellt, dass ihr Zustand grenzwertig ist." Was heißt, bei ungünstiger Wetterlage könnten sie auf die Fahrbahn stürzen. 

"Allerdings war die Auflage, dass die Bäume etwa in acht Meter Höhe auf Stock gesetzt werden." So hätten die Bäumen die Chance, sich zu regenerieren. Das klappt in der Regel relativ gut, gerade auch bei Winterlinden. Doch Krüger warnt vor zu großen Erwartungen, denn die Bäume haben große "Anfahrtwunden", die ihnen zum Verhängnis werden könnten. "Da sind wohl immer mal wieder bei Arbeiten Bagger gegen die Stämme gerempelt." Auch sei der Standort so knapp an der Mauer nicht ideal für das große Wurzelwerk, das dadurch wenig Platz hat.

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