:

Bahn sperrt Strecke zwischen Anklam und Greifswald

Vorpommerns Bahnfahrer müssen sich ab dem 3. November auf einiges  gefasst machen: Bis zum 10. November fallen alle Züge zwischen Anklam und Züssow und zwischen Züssow und Karlsburg aus. Für Fernverkehrs-Fahrgäste gibt es keinen Ersatz.

Schon seit Längerem baut die Bahn zwischen Züssow und Anklam, hier in Klein Bünzow.
Gabriel Kords / Archiv Schon seit Längerem baut die Bahn zwischen Züssow und Anklam, hier in Klein Bünzow.

Die Bahn baut an ihren Weichen und einer Brücke zwischen Anklam und Züssow - und lässt zwischen Montag, 3. November (abends) und Montag, 10. November (morgens) sämtliche Züge zwischen Anklam und Greifswald ausfallen. Wer zwischen Greifswald und Züssow unterwegs ist, muss auf die Züge der Usedomer Bäderbahn (UBB) ausweichen, die weiter regulär zwischen Stralsund, Greifswald, Züssow verkehren, allerdings zwischen Züssow und Karlsburg ebenfalls ausfallen.

Wer zwischen Greifswald und Anklam oder zwischen Züssow und Karlsburg unterwegs ist, muss also Bus fahren. Das gilt also etwa für Durchgangsreisende von Greifswald nach Berlin sowie von Greifswald nach Usedom. Die genauen Fahrpläne für die Ersatz-Verkehre hat die Bahn im Internet veröffentlicht und auch in ihre Fahrplanauskunft eingepflegt. Die Fahrtzeiten verlängern sich ausgehend vom normalen Fahrplan um 30 bis 120 Minuten.

Besonders hart trifft es die Fahrgäste der täglich bis zu sechs Fernzüge auf der Strecke: Die ICEs, ICs und ECs werden zwischen Stralsund und Berlin umgeleitet und halten daher nicht in Greifswald, Züssow, Anklam, Pasewalk, Angermünde, Prenzlau, Eberswalde und Bernau. Somit sind auch die Reisenden weiter südlich von der Sperrung betroffen. Die Fernzüge fahren stattdessen zwar durch Grimmen, Demmin, Neubrandenburg und Neustrelitz, halten dort aber nicht.

Weitere Infos zu den Sperrungen gibt es auf den Internetseiten der Bahn.

Weiterführende Links