Tag des offenen Denkmals:

Bilder: Ein Rundgang durchs Alte Gericht

Die neuen Eigentümer führten am Sonntag erstmals durch das Alte Gericht in Anklam. Viel zu tun. Aber eins ist dem Berliner Paar wichtig: Egal, wie schlimm es aussieht: Das abgewirtschaftete Haus, das ihren Traum erfüllen soll, ist alles, aber keine Ruine. Ein Rundgang in Bildern.

Das Dach ist dicht, der Boden aber nicht mehr überall ganz sicher. Hier könnten in den nächsten Jahren Appartements für Touristen entstehen.
Carsten Schönebeck Das Dach ist dicht, der Boden aber nicht mehr überall ganz sicher. Hier könnten in den nächsten Jahren Appartements für Touristen entstehen.

"Keine Angst, das ist alles stabil", sagt Patrick Schiffler. Dann schiebt er hinterher, es sei schon besser, wenn man sich im obersten Stockwerk nicht zu weit nach hinten bewege. Und auf dem Dachboden verlässt man die Treppe besser gar nicht mehr. Eine Ruine, das betont der Noch-Berliner Patrick Schiffler am Tag des offenen Denkmals gleich zu Anfang, sei das alte Gerichtsgebäude in der Keilstraße aber nicht. Gekauft hat seine Frau Jie Schiffler das Gebäude erst vor wenigen Monaten – nach langem Ringen mit der Stadt. Für rund sechs Millionen Euro soll daraus wieder etwas werden.

Appartements unter dem Dach

Was eigentlich? Also, so ganz durchgeplant ist das Projekt noch nicht. In jedem Fall ein Café in Erdgeschoss und Hof, Kunstatelier, Raum für Produktpräsentationen diverser Technik-Firmen. Oben unter dem Dach könnte man sich Appartements für Urlauber vorstellen, die das Peenetal entdecken wollen.

Ein Kunst- und Kulturzentrum für alle Generationen, für Einheimische und Touristen. Das Alte Gericht ist nicht das erste Gebäude, das er sanieren will. "Und Anklam ist ein toller Ort dafür. Hier tut sich gerade so vieles und die Stadt arbeitet hart an einem Konzept und einer Perspektive für die Zukunft."

Dach und Fassade werden erneuert

Investoren habe man, mit dem Denkmalschutz verhandle man über Fördergelder und im kommenden Jahr sollen die ersten großen Baumaßnahmen beginnen. Das Dach und die Fassade würden dann erneuert. Aber das alles würde eben nicht in einem oder zwei Jahren fertig werden. Der Hof soll aber möglichst bald genutzt werden, als Café- und Barbereich.

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