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Bürgermeister wettert über Hinweisgeber

Zwei Feuerwehren rückten aus, weil auf der Peene bei Stolpe Diesel trieb. Am Ende stellte sich heraus: Es waren nur ein paar Tropfen. Der Bürgermeister ist über den Einsatz überhaupt nicht erfreut.

Feuerwehreinsatz in Stolpe an der Peene: Auf dem Wasser trieb ein Dieselfleck.
Claudia Malangré Feuerwehreinsatz in Stolpe an der Peene: Auf dem Wasser trieb ein Dieselfleck.

In Stolpe an der Peene waren am Mittwoch die Stolper und die Anklamer Feuerwehr samt Schlauchboot im Einsatz. Der Grund: Auf der Peene schwamm ein mehrere Meter großer Dieselfleck. Er befand sich direkt am Anlegeplatz der Stolper Fähre.

Laut Einsatzleiter Thomas Zargus handelte es sich jedoch nur um eine sehr geringe Menge Diesel, die keine Bedrohung für die Natur darstelle. „Das sieht immer nach viel aus”, sagte er. Nach seiner Einschätzung handelte es sich jedoch um nicht mehr als einen Esslöffel Diesel. „Solche Mengen kann die Natur von selbst wieder abbauen”, sagte er. Ein Abnehmen des Diesels sei deshalb nicht nötig.

Gemeinde muss zahlen

Stolpes Bürgermeister Marcel Falk war wenig erfreut über den Einsatz: „Das kostet die Gemeinde wieder einen Haufen Geld und das für nichts”, sagte er. Aus seiner Sicht sei derjenige, der die Feuerwehr alarmiert hat, zu voreilig gewesen. „Ich möchte auch keine Umweltverschmutzung, aber bei ein paar Tropfen Diesel muss man doch nicht gleich die Feuerwehr rufen”, sagte er.