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Bürgermeister will AfD-Veranstaltung mit Frauke Petry verhindern

In Anklam will es die Alternative für Deutschland kurz vor der Landtagswahl noch mal krachen lassen. Ein Auftritt der Bundesvorsitzenden Frauke Petry im Volkshaus. Doch das sorgt jetzt für Ärger in der Stadt. Der Bürgermeister Michael Galander fordert, dass der Vertrag revidiert wird.

Und nun Frau Petry? Die AfD-Bundessprecherin hatte einen Besuch in Anklam angekündigt. Bürgermeister Michael Galander fordert nun allerdings, dass sie nicht im Volkshaus sprechen darf.
Bernd Weißbrod Und nun Frau Petry? Die AfD-Bundessprecherin hatte einen Besuch in Anklam angekündigt. Bürgermeister Michael Galander fordert nun allerdings, dass sie nicht im Volkshaus sprechen darf.

Auf die Nachricht, dass die Wohnungs und Gründstücksverwaltung Anklam (GWA) Räume für eine große AfD-Veranstaltung zur Verfügung stellt, hat der Bürgermeister der Stadt nun heftig reagiert. Michael Galander (IfA) hat demnach am Freitagvormittag von der städtischen Gesellschaft gefordert, den Vertrag mit der umstrittenen Partei wieder aufzulösen.

Die Entscheidung sei demnach im Unternehmen getroffen worden, ohne das Rathaus oder den Aufsichtsrat einzubeziehen oder zu informieren. Die AfD plant für den 26. August eine Diskussionsveranstaltung mit ihrer Bundesvorsitzenden in Anklam. Matthias Manthei, Direktkandidat der Partei für Anklam, reagierte am Freitag zunächst gelassen auf Galanders Forderung. "Wir haben einen Vertrag mit der GWA. Und Verträge sind zu halten", sagte er.