Reifenhersteller sucht Immobilie:

Continental: Noch kein Labor gefunden

Exakt einen Monat ist das große Versprechen nun alt. Der DAX-Konzern Continental soll sich in Anklam ansiedeln. Doch wann das Labor tatsächlich kommt, ist weiterhin offen.

Continental-Mitarbeiter Alexander Bahlmann zeigte bei der Projektvorstellung schon mal einen Reifen mit dem Schriftzug "Taraxa Gum".  Für das Forschungslabor in Anklam wird noch der richtige Standort gesucht.
Stefan Sauer Continental-Mitarbeiter Alexander Bahlmann zeigte bei der Projektvorstellung schon mal einen Reifen mit dem Schriftzug "Taraxa Gum".  Für das Forschungslabor in Anklam wird noch der richtige Standort gesucht.

Der Zeitpunkt der Nachricht – so kurz vor der Wahl – das sei reiner Zufall gewesen, das hatte man beim Wirtschaftsministerium mehrfach betont. Aber natürlich hatte sich mancher Politiker von den Neuigkeiten um die Ansiedlung des Reifen-Herstellers Continental in Anklam noch ein paar Stimmen erhofft. Die Wahl ist durch, doch wann und wo der Konzern die Arbeit in der Stadt aufnehmen will, ist weiterhin unklar. „Wir sind noch auf der Suche nach einer passenden Immobilie“, bestätigte Klaus Engelhart, Pressesprecher des Unternehmens. In der Konzernzentrale gehe man davon aus, dass es noch mindestens sechs bis acht Wochen dauert, bis Klarheit über den Standort herrscht.

Entgegen ersten Gerüchten will man einen Neubau für das künftige Labor vermeiden. „Es soll schon etwas sein, wo zumindest vier Wände und ein Dach vorhanden sind“, so Engelhart. Dann seien aber sicher noch entsprechende Umbauarbeiten nötig, um die Arbeit dort zu ermöglichen. Das könne einige Monate dauern. Dass das Wahlergebnis noch zu einem Umdenken beim Unternehmen führen könnte, weist Klaus Engelhart zurück: „Natürlich nehmen wir solche Veränderungen wahr, für die Entscheidung nach Anklam zu gehen, spielt das aber keine Rolle.“

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