Galander im Parkverbot:

Darf der Bürgermeister so frech parken?

Fast den halben Tag hatte Bürgermeister Galander sein Auto direkt vor dem Rathaus geparkt. Darf er das?

Fast einen halben Tag stand der Bürgermeister-Passat direkt vor dem Rathaus. Darf er das?
Foetzke Fast einen halben Tag stand der Bürgermeister-Passat direkt vor dem Rathaus. Darf er das?

Wenn ein Auto so frech direkt vor dem Anklamer Rathaus geparkt wird, fällt das auf. Und noch mehr, wenn es das Auto des Bürgermeisters ist. Michael Galander hatte am Dienstag  so mit seinem fahrbaren Untersatz für Aufsehen gesorgt. Mehr als sechs Stunden lang stand der schwarze Passat direkt unter den Fenstern der Stadtbibliothek. Und das, obwohl Galander  hinter dem Gebäude einen eigenen Parkplatz hat. Stellt sich die Frage, warum er sich trotzdem so auffällig hinstellt. Erste Möglichkeit unter dem Motto „Mein Marktplatz ist mein Parkplatz“: Galander will seinen Bürgern zeigen, dass er vor Ort ist.

Zweite Möglichkeit unter dem Motto „Galander im Stress“: Um bei so vielen wichtigen Terminen zur Dienstberatung nicht zu spät zu kommen, hat er den Wagen schnell mal so vor das Rathaus gestellt.

Dritte Möglichkeit: Im Auto hat Galander das Familiensilber oder hoch geheime Akten geladen und die wollte er von seinem Büro aus immer im Auge behalten. Man weiß es nicht.

Nächste Frage: Darf er denn das? „Darf er“, sagt Ordnungsamtschef Lange. Galander hat eine Sondergenehmigung und damit kann er sich auch in das Halteverbot stellen, das vor dem Rathaus gilt. Na schön, aber  wir Normalos sollten es nicht nachmachen wollen, dann gibt es ein Knöllchen, und schlappe 15  Euro werden fällig.

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Kommentare (2)

Darf Foetzke so frech mit solchem Blödsinn die vom Leser bezahlte Zeitung füllen? Darf er wohl! Wir haben ja Pressefreiheit. Galander darf da parken, das hat Herr Foetzke selbst feststellen lassen. Hat er aber auch mal nachgesehen, ob der eigentlich freche Parker vielleicht hinter dem Rathaus auf dem für jeden zugänglich Platz des Bürgermeisters stand? Hat er scheinbar nicht. Egal ob, eins weiß ich aber: Herr Galander wird in der Zeit sinnvolleres getan haben, als Herr Foetzke, der seine Arbeitszeit und unsere Zeitung mit solch einer unsinnigen Stimmungsmache füllt.

Für mich hat der Beitrag einen recht heiteren Grundton, der ja auch dem harmlosen Anlass entspricht. Ist ja keine Staats- oder Korruptionsaffäre, sondern einfach nur ein Hingucker, wenn da jemand so prominent verboten steht. Wenn also tatsächlich Stimmungsmache, dann in Richtung heiter bis lächelnd.