Veranstaltung:

Das Auto der Zukunft – in Anklam zu sehen

Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft kommen nach Anklam. Warum? Gleich zwei interessante Konferenzen locken sie her. Über das Auto und die Wirtschaft der Zukunft wird gesprochen.

So stellen sich die Designer ein Landauto vor, das gleichzeitig fürs Gelände tauglich und unempfindlich gegen Schmutz ist.
Ferdinand dfs So stellen sich die Designer ein Landauto vor, das gleichzeitig fürs Gelände tauglich und unempfindlich gegen Schmutz ist.

Aus Anklam kam schon mindestens eine weltbewegende Idee. Jene von Otto Lilienthal, als er das erste Fluggerät der Welt entwickelte. Solche Geistesblitze werden für drängende Fragen der Zeit dringend benötigt. Deswegen treffen sich in den kommenden Tagen Größen aus Politik und Wirtschaft in unserer Hansestadt, umüber Zukunftsthemen zu beraten.

Los geht es am Freitag mit der Fachtagung „Automobile Ideen 2013“. Dafür treffen sich 15 bis 20 Teilnehmer aus der Automobil- und Automobilzulieferindustrie im Gotischen Giebelhaus, um über ein Auto für den ländlichen Raum zu sprechen. Während sonst immer nur über Verkehrskonzepte für Städte gesprochen wird, stehen hier die Menschen auf dem Land im Mittelpunkt, die ebenso in Zukunft mobil sein wollen. Was muss so ein „Landauto“ aus Sicht der Experten können? „Neben den Sicherheitsbedürfnissen muss das Fahrzeug fürs Gelände tauglich sein und unempfindlich gegen Schmutz und Kratzer sein. Zudem ist ein eigenständiges und hochwertiges Erscheinungsbild erforderlich, um auch in der Stadt attraktiv zu wirken“, erklärt Designer Stephan Baum die Konzeptstudie.

Die Veranstaltung findet etwa alle zwei Jahre statt und dieses Jahr nach vielen vorherigen Tagungen in Großstädten erstmals in Anklam. Am Freitag kann jedermann zwischen 17 und 18 Uhr die Designskizzen der Experten im Gotischen Giebelhaus besichtigen. Auch die beiden Designer Stephan Baum und Alexander Kippes sind anwesend und stehen für Fragen zur Verfügung.

Auch in der Zuckerfabrik gibt es eine Konferenz

Als zweite Veranstaltung lockt am Dienstag, 29. Oktober, die Tagung „BioÖkonomie“ Wissenschaft und Wirtschaft nach Anklam in die Zuckerfabrik. Dort soll über die Chancen erneuerbarer biologischer Ressourcen beraten werden. „Unser Hauptanliegen ist es, Wirtschaft und Wissenschaft aufeinandertreffen zu lassen und daraus Projekte für die Region zu generieren. Außerdem sollen die jungen Leute in der Gegend sehen, dass es auch hier hoch qualifizierte Jobs gibt“, sagt Jens-Uwe Heiden, Wirtschaftstransferbeauftragter des Landes. Zu der Tagung werden über 70 Experten aus dem In- und Ausland erwartet, Landeswirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) ist auch darunter.

In den nächsten Tagen kommen also viele kreative Köpfe in Anklam zusammen. Vielleicht entsteht ja genau hier wieder eine weltbewegende Idee. Eigentlich wären wir mal wieder an der Reihe.

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