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Das Brandhaus soll bald wieder bewohnbar sein

Inzwischen ist sicher, dass die Ursache für den Schwelbrand in einem Mehrfamilienhaus in Relzow ein technischer Defekt in einem Stromkasten war.

In diesem Treppenhaus hat es am Wochenende gebrannt.
Gabriel Kords In diesem Treppenhaus hat es am Wochenende gebrannt.

Relzow. Jan Poleske weiß es zu schätzen, dass die Feuerwehr am Wochenende so schnell vor Ort war: „Wir sind dankbar, dass nicht mehr passiert ist. Alle hatten riesiges Glück“, sagt der Besitzer des Mehrfamilienhauses im Murchiner Ortsteil Relzow, in dem es am Wochenende gebrannt hatte. Die Polizei hat inzwischen ihre Ermittlungen zur Brandursache abgeschlossen. „In einem Stromverteilerkasten entwickelte sich ein Schwelbrand, der eine technische Ursache hatte“, sagt Sprecher Axel Falkenberg. „Den betroffenen vier Familien geht es relativ gut. Soweit es nach so einem Brand eben geht,“ sagt Poleske. Sie alle sind vorübergehend in Ersatzwohnungen untergebracht.

Unterdessen hat ein Elektriker in dem Brandhaus ein Notstromaggregat installiert, damit die notwendigen Reparaturarbeiten in Angriff genommen werden können. In ein paar Tagen rücken dann Spezialreiniger an, die Lösch- und Brandspuren beseitigen. Poleske ist sich sicher, dass seine Mieter in etwa zwei Wochen in das Haus zurückkehren können.

Durch Recherchen des Nordkurier konnte übrigens auch das Geheimnis um den mutigen Helfer gelüftet werden, der die Feuerwehr alarmierte. Der Paketbote Endre Kersten absolvierte am Sonnabendmorgen seine Tour in Relzow, als er plötzlich vor dem Mehrfamilienhaus Hilferufe hörte. Er öffnete die Tür, damit der Rauch abziehen konnte. „Ist doch selbstverständlich, dass ich da geholfen habe“, sagt der bescheidene Mann.

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