Bürgervorsteher setzt Belohnung aus:

"Das muss doch einer gesehen haben!"

Wer hat die fünf Blumenkübel in der Innenstadt von Anklam demoliert? Bürgervorsteher Andreas Brüsch ist sauer und will das wissen: Er spendiert 250 Euro für Hinweise auf die Vandalen.

Bürgervorsteher Andreas Brüsch ist sauer.
Archiv Bürgervorsteher Andreas Brüsch ist sauer.

„Das kann doch alles nicht wahr sein. Blumenkübel einfach so aus Zerstörungswut demolieren und dann einfach so davonkommen. Das geht gar nicht.“ Anklams Bürgervorsteher Andreas Brüsch ist sauer. So sehr, dass er jetzt genug hat und aus eigener Tasche 250 Euro demjenigen spendiert, der Hinweise auf den oder die Täter bei der Polizei anzeigt.

Vor ein paar Tagen hatten Randalierer fünf der neuen Blumenkübel in Anklam aus der Verankerung gerissen und sie umgeworfen. Dabei ist nach ersten Schätzungen ein Schaden von etwa 1000 Euro entstanden. „Ich bin sicher, dass das jemand gesehen hat. Die Randale ist nicht lautlos passiert“, meint Brüsch, der nicht nur als Bürgervorsteher verärgert ist, sondern auch als „ganz normaler Anklamer Einwohner“.

Da werde viel getan, um das Antlitz der Stadt ein wenig aufzuhübschen und dann kommen so ein paar Chaoten daher und machen alles zunichte. „Es ist Zeit, Zivilcourage zu zeigen und den Herrschaften die Konsequenzen ihres Handelns vor Augen zu führe“, schimpft er. Und wenn die Täter gefasst sind, sollten sie wirklich etwas für die Stadt tun. Straßen fegen, den Stadtpark aufräumen oder die Schmierereien an den Häuserwänden entfernen. Brüsch hofft nun, dass sich Zeugen bei der Polizei melden.

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