Noch kein Aufatmen in der Hansestadt:

Der fertige Kreisel in Anklam bleibt eine Baustelle

Noch läuft es nicht rund am Mini-Kreisel in der Pasewalker Straße in Anklam. Dabei ist das Schmuckstück bereits fertig – es könnte dort also endlich gekreiselt werden. Aber die Sache hat einen Haken: Die Aus- und Einfahrt an der Hirtenstraße bleibt dicht.

Der sogenannte Mini-Kreisel an der Bahnhofskreuzung ist fertig – dennoch bleibt der Bereich auch weiterhin Baustelle, was für die Autofahrer bedeutet: Vorsicht beim Durchfahren.
Veronika Müller Der sogenannte Mini-Kreisel an der Bahnhofskreuzung ist fertig – dennoch bleibt der Bereich auch weiterhin Baustelle, was für die Autofahrer bedeutet: Vorsicht beim Durchfahren.

Seit März schleicht sich der Autoverkehr zwischen Pasewalker Allee und Innenstadt über den Busbahnhof. Denn hier werden gleich zwei Kreisel gebaut. Da ist es besonders erfreulich, dass der kleinere der beiden – der Mini-Kreisel – fertig ist. Doch fürs Aufatmen ist es noch zu früh.

Entgegen allen Hoffnungen kann hier nicht gekreiselt werden – zumindest nicht in alle Richtungen. "Der Verkehr wird ab Donnerstag über den Kreisel laufen, aber nur in zwei Fahrtrichtungen", sagt Projektleiter Michael Kühn. Der Grund: Sicherheitsbedenken der Verkehrsbehörden. Denn die Bauarbeiter rücken nahtlos auf die nächste Baustelle zwischen Bluthsluster- und Pasewalker Straße, wo der zweite Kreisel entsteht. "Das ist für die Bauarbeiter eine Herausforderung, neben dem rollenden Verkehr zu arbeiten", so Kühn.

Weiträumig umfahren

"Für diese Ecke können wir alle Autofahrer nur bitten: Wer hier unbedingt lang muss, sollte ganz besonders aufmerksam sein, weil sich die Verkehrsführung von Tag zu Tag ändern kann. Und alle anderen sollten diesen Bereich weiträumig umfahren. Das ist wirklich die beste Lösung", rät Kühn.

Die Zufahrt zum Parkplatz Apotheke und Ärztehaus in der Bluthsluster Straße führt übrigens weiter über den Busbahnhof.

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