Pferd bei Anklam gestorben:

Der kleine Hengst hat es nicht geschafft

Am Schicksal des Pferdes hatten viele Menschen aus der Region Anteil genommen. Das Tier war so abgemagert, dass es immer wieder besorgte Anrufe bei den Behörden gab.

Ruhe in Frieden kleiner Hengst. Das Tier war offenbar zu entkräftet. Trotz seines neuen Zuhauses hat es sich nicht mehr erholt.
Carsten Schönebeck Ruhe in Frieden kleiner Hengst. Das Tier war offenbar zu entkräftet. Trotz seines neuen Zuhauses hat es sich nicht mehr erholt.

In ein paar Wochen, hatte der neue Besitzer gehofft, sehe das Tier bestimmt schon ganz anders aus. Der Tierschützer aus Salchow hatte den einjährigen Hengst im Frühjahr aufgenommen, wollte ihn aufpäppeln. Der Vorbesitzer hatte das Tier offenbar nicht artgerecht gehalten, das Pferd war völlig abgemagert und schwach.

Der gute Wille, dem Tier zu helfen, brachte dem Salchower zunächst viel Ärger ein. Denn der Zustand des Tieres sorgte für Aufregung in der Region um Anklam. Zahlreiche Bürger meldeten den Fall beim Landkreis, vermuteten, das Tier bekäme im neuen Zuhause nicht genug Futter. Der gab Entwarnung. Doch das Pferd hat es trotz aller Mühen nicht geschafft.

Beim Veterinäramt bestätigte man nun den Tod des Hengstes. "Das Tier hatte eine Lungenentzündung und Durchfall, war völlig entkräftet", so Kreis-Sprecherin Anke Radlof. Eine gute Nachricht aber, gab es auch. Die Stute, die der selbe Tierschützer in Salchow hält, habe sich schon deutlich erholt. Das Tier hatte er aus Spanien vor der drohenden Tötung gerettet und nach Vorpommern gebracht.