Probleme bei der Verpachtung:

Dicke Wolken über Anklams Kleingärten

Sterben die Anklamer Gartenfreunde aus? Nicht ganz, aber die Zahl der nicht verpachteten Gärten bereitet ihnen Sorgen.

Ein Bild mit historischem Wert: Siegfried Stephan hat seinen Kleingarten inzwischen in gute Hände abgegeben.
Jörg Foetzke Ein Bild mit historischem Wert: Siegfried Stephan hat seinen Kleingarten inzwischen in gute Hände abgegeben.

Ein Garten kann eine echte Idylle sein, aber die Situation der Kleingärtner in Anklam und Umgebung hat etliche Schattenseiten. Das wurde während der Jahresversammlung des Verbandes der Gartenfreunde Anklam deutlich. Der Verband vertritt sozusagen die Interessen von mehr als 1100 Kleingärtnern, die in 23 Sparten in Anklam und Umland organisiert sind. 

Als eines der größten Problemfelder benannte Vorsitzender Rembrand Arndt die zunehmende Zahl der unverpachteten Gärten. Jährlich sind es nach seinen Angaben 25 bis 30 Gärten, die langfristig nicht wieder verpachtet werden können und sogar im Endeffekt für das Sterben ganzer Sparten sorgen. So musste aus diesen Gründen im vergangenen Jahr die Sparte „Paul Wolff“, zwischen Eisenbahnlinie und Industriestraße gelegen, aufgegeben werden. Besorgniserregend sei die Situation auch in der Sparte „Grüne Wiese“, wo von einst 190 Gärten gerade noch 75 bewirtschaftet werden.

 

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung