Schwitzen und klotzen, statt meckern:

Die Brücken-Helden von Anklam haben's geschafft

Autofahrer aus der ganzen Region fieberten dem Ende der lästigen Staus an der Anklamer Bahnbrücke sehnlichst entgegen. Und dank des unermüdlichen Einsatzes der Bauarbeiter ist die Brücke tatsächlich wieder zweispurig befahrbar.

Bei einer Baubesprechung am Dienstag wurde noch einmal überprüft, ob alles am richtigen Platz ist.
Claudia Malangré Bei einer Baubesprechung am Dienstag wurde noch einmal überprüft, ob alles am richtigen Platz ist.

Seit Mittwochmittag ist die Anklamer Bahnbrücke wieder zweispurig befahrbar. So hat es das Schweriner Verkehrsministerium angekündigt. Und tatsächlich sah es bereits am Dienstag schon sehr vielversprechend auf der Baustelle aus.

Dass der erste Bauabschnitt pünktlich fertig geworden ist, ist den Bauarbeitern der Firma Jürgen Martens GmbH zu verdanken, die in den vergangenen Monaten bei Wind und Wetter arbeiteten und selbst bei der sengenden Hitze in der vergangenen Woche zum Dienst antraten. Denn Hitzefrei, das gibt es für Bauarbeiter nicht. "Wir haben uns einfach gut eingecremt und viel getrunken", sagte Polier André Schmeling. Der Arbeitgeber habe Getränke zur Verfügung gestellt.

Die Arbeit auf der Brücke war nicht nur wegen des Wetters, sondern auch wegen des Verkehrs mitunter ziemlich anstrengend für die Bauarbeiter. Nur wenige Autofahrer hielten sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Kilometern pro Stunde.

Voraussichtlich Mitte Oktober 2016 beginnen die Arbeiten am 2. Bauabschnitt.

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