Jessicas Mutter sagt Danke:

Die Kleine war nie allein im Kampf gegen den Krebs

Im vergangenen Jahr erkrankte Jessica  an Leukämie, für ihre Mutter Ivonne brach eine Welt zusammen. Doch die Relzower Familie viel bekam Unterstützung. Und die trägt nun Früchte. Jessica ist fast wieder gesund.

Jessica kann nach ihrer Leukämieerkrankung wieder lachen. Mutti Ivonne und ihre Kleine möchten sich bei allen bedanken, die ihnen in der schweren Zeit beigestanden und geholfen haben.
Jörg Foetzke Jessica kann nach ihrer Leukämieerkrankung wieder lachen. Mutti Ivonne und ihre Kleine möchten sich bei allen bedanken, die ihnen in der schweren Zeit beigestanden und geholfen haben.

An den August 2013 denkt Ivonne Wolny mit Grauen zurück. Der Arzt teilte ihr mit, dass ihre Tochter Jessica an Leukämie erkrankt ist. „Das ist, als wenn dir einer den Boden unter den Füßen wegzieht und die Welt untergeht.“

Jessica machte eine Chemo-Therapie

Jessica konnte auf Hilfe bauen. Sie wurde in die Greifswalder Kinder-Krebs-Station eingeliefert, die mit ihren Behandlungserfolgen international anerkannt ist. Und wie das so ist: Den jungen Krebspatienten werden so manche Annehmlichkeiten eingeräumt, die anderswo in Krankenhäusern und Kliniken unüblich sind, immerhin musste sich Jessica einer Chemo-Therapie unterziehen. Für das an sich stille Mädchen eine außergewöhnliche Belastung.

Die Greifswalder Kinder-Krebs-Station ist so konzipiert, dass die Eltern ganz nahen Kontakt zu ihren erkrankten Kindern halten können. „Ich durfte die ganze Zeit bei meiner Tochter sein. Wir haben in einem Zimmer geschlafen“, erzählt Ivonne Wolny. Fast mehr als ein dreiviertel Jahr zog sich der Klinikaufenthalt hin, dann konnte Jessica wieder nach Hause, ohne dass eine ansonsten übliche Knochenmark-Transplantation notwendig wurde. Gegenwärtig sieht es so aus, als könne Jessica ein völlig normales Leben führen, doch der Krebs kann jederzeit zurückkommen.

Überwältigt von der Unterstützung

Mutter Ivonne ist jedenfalls optimistisch, dass ihre Kleine eine gesunde Zukunft hat. Dankbar ist sie all jenen, die sie in den schweren Monaten unterstützt haben. Und das sind eine ganze Menge. Das größte Dankeschön geht natürlich an die Ärzte und Schwestern der Greifswalder Kinder-Krebs-Station. „Sie haben es zuerst ermöglicht, dass Jessica wieder eine Zukunft hat“, sagt Ivonne Wolny. Auch Sozialarbeiterin Judith Birkner hat die Relzower Familie so manches zu verdanken.

Auch ihre Arbeitgeber vom Anklamer Pflegedienst Baltz schließt sie dabei ein. „Martina Baltz und Thomas Falk haben mir die ganze Zeit den Rücken frei gehalten und sogar einen Gutschein spendiert“, berichtet die Altenpflegerin aus Relzow. Und nicht zuletzt auf der Dankesliste stehen Lehrer und Schüler der Villa Kunterbunt, die Geld für Geschenke sammelten und jetzt einen effektiven Nachhilfeunterricht für Jessica organisieren.

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