Schnellrestaurant:

Die unendliche Geschichte von Anklams McDonald’s

Was haben sich die Anklamer auf McDonald’s gefreut. Ende des Jahres wollte es eigentlich schon öffnen, die Anträge waren reine Formsache. Doch irgendwas ist ja immer. In diesem Fall ist die Baugenehmigung ungültig - und das Projekt steht auf der Kippe.

Bis dieses bekannte Logo in Anklam zu sehen ist, vergehen noch mindestens vier Monate - wenn überhaupt alles klappt.             
Matthias Schrader Bis dieses bekannte Logo in Anklam zu sehen ist, vergehen noch mindestens vier Monate - wenn überhaupt alles klappt.  

Es bleibt spannend: Kommt McDonald’s nun nach Anklam oder nicht? Bereits Mitte Oktober zogen dunkle Wolken am geplanten Fastfood-Himmel auf. Denn da wurde klar, dass die vor etwa zehn Jahren erteilte Baugenehmigung für das Unternehmen keine Gültigkeit mehr habe. Damit funktionierte der Plan der Hansestadt und des Unternehmens nicht mehr, innerhalb von drei bis vier Wochen den bürokratischen Teil über die Bühne zu bringen und das Schnellrestaurant Ende des Jahres zu eröffnen. Der im September eingereichte Bauantrag „wird ganz normal“ behandelt, hieß es beim Landkreises seinerzeit. Das heißt, die Bearbeitung dauert mindestens ein viertel Jahr.

Der Haken: McDonald’s hatte die 1,4 Millionen Euro für das Anklamer Projekt nur für das Jahr 2013 auf dem Zettel. Danach werden im Unternehmen die Karten neu gemischt, sagte Mitte Oktober der McDonald’s-Investplaner Carsten Meyer.

Daran hat sich bis jetzt offenbar nichts geändert. „Der Bauantrag wird gegenwärtig durch die unterschiedlichen Stellen und Ämter geprüft. Sofern es nach dieser Prüfung für McDonald’s wirtschaftlich noch attraktiv sein sollte, sind wir weiterhin sehr am Standort Anklam interessiert“, sagte die Pressesprecherin Jennifer Gehrmann auf Nachfrage unserer Zeitung.

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