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Doch Hoffnung für Vorpommerns Radwege?

Viele Politiker haben zwar mitdemonstriert, als es um mehr Radwege ging, aber anschließend hat keiner etwas unternommen. Das kritisiert Demo-Organisator Marcel Falk. Die Linke behauptet jetzt allerdings, dass sie sehr wohl etwas unternommen hat.

Der Landtagsabgeordnete Torsten Koplin (3.v.l.) nahm im Juni an der Fahrrad-Demo im Peenetal teil.
G. Kords / Archiv Der Landtagsabgeordnete Torsten Koplin (3.v.l.) nahm im Juni an der Fahrrad-Demo im Peenetal teil.

Ein wütender Bürgermeister - das kommt in Vorpommern öfter mal vor, wenn's um Gemeindefinanzen und stockende Ausbaupläne geht. Vor kurzem echauffierte sich Marcel Falk, Bürgermeister in Stolpe an der Peene, über die Schweriner und Berliner Politiker: Die nahmen zwar wortreich zur Kenntnis, dass im Juni Hunderte Vorpommern per Fahrrad-Demo für bessere Radwege im Peenetal demonstrierten - passiert ist seitdem aber nichts, schimpft Falk jetzt: "Leider ist aus den Wortphrasen nichts geworden. Gar nichts hat sich bisher gerührt."

Die Berichterstattung im Nordkurier rief dann allerdings den Linken-Politiker Torsten Koplin auf den Plan. Der Landtagsabgeordnete hatte ebenfalls an der Raddemo teilgenommen und lässt jetzt wissen, dass er anschließend sehr wohl etwas unternommen hat: "Für die wütende Wortmeldung von Herrn Falk habe ich zwar großes Verständnis. Gleichwohl ziehe ich mir diese Jacke nicht an." Denn die Landtagsfraktion der Linken habe im August ein fertiges Konzept vorgelegt. Das sieht vor, dass Regionen mit besonderen "demografischen Problemen", also auch die Region um Anklam, zusätzliche Fördermittel vom Land bekommen sollen. "Regionalbudget" nennt die Linke ihre Idee.

Kommentare (1)

Mit dem Eurohawk kann man aber zumindest lustige Angriffskriege führen, bzw. hätte man führen können. Auf einem Radweg ist es schwer durchzukommen, ein handelsüblicher Panzer kann da z.B. kaum drüber fahren. Daher ist der Eurohawk sicher theoretisch die sinnvollere Alternative.