Beim Überholen unter Lkw geraten:

Drei Schwerverletzte nach Unfall auf der A20

Auf der A20 ist ein 20-Jähriger Toyotafahrer beim Überholen mit seinem Wagen unter das Heck eines Lkw geraten. Das Auto wurde gegen die Mittelschutzplanke geschleudert. Alle drei Fahrzeuginsassen - darunter ein siebenjähriges Kind - erlitten schwere Verletzungen.

Am Dienstagnachmittag kam es zu einem schweren Unfall auf der A20, bei dem drei Personen verletzt wurden (Symbolbild).
Carsten Rehder Am Dienstagnachmittag kam es zu einem schweren Unfall auf der A20, bei dem drei Personen verletzt wurden (Symbolbild).

Am Dienstag gegen 15.10 Uhr war ein 41-jähriger Kraftfahrer mit einer Sattelzugmaschine samt Auflieger auf der A 20 in Richtung Stettin unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Grimmen Ost und Stralsund wollte ein 22-jähriger Toyotafahrer den Lkw überholen.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam der Autofahrer währenddessen aus bisher unbekannten Gründen mit der rechten Fahrzeugseite unter die linke Rückseite des Aufliegers. Das Auto drehte sich und fuhr in die Mittelschutzplanke. Danach drehte sich der Wagen erneut und kam dann vor dem Lkw auf dem Standstreifen zum Stehen.

Drei Personen schwer verletzt

Der 22-Jährige sowie die beiden Insassen im Auto - ein siebenjähriges Kind und die 24-jährige Mutter - erlitten bei dem Unfall schwere Verletzungen. Sie wurden in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Der Fahrer der Sattelzugmaschine blieb unverletzt.

Am Toyota entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden, der Schaden am Sattelauflieger war indes gering. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. An der Unfallstelle waren die Freiwillige Feuerwehr Grimmen, ein Notarzt, ein Rettungswagen sowie ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

Die A20 war für etwa eine Stunde voll und danach für zwei Stunden halbseitig gesperrt. Die Ermittlungen der Polizei zur Unfallursache dauern an.

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