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Drei Tore: VFC-Neuzugang feiert Einstand nach Maß

Von unserem MitarbeiterStefan JustaGegen Bützow gelingt dem Reeck-Team der erste Sieg des Jahres. Für das Vorpommern-Derby beim Greifswalder SV in sechs ...

Auch Toni Rabe (beim Kopfball) trug sich gegen Bützow in die Torschützenliste ein.  FOTO: S. Justa

Von unserem Mitarbeiter
Stefan Justa

Gegen Bützow gelingt dem Reeck-Team der erste Sieg des Jahres. Für das Vorpommern-Derby beim Greifswalder SV in sechs Tagen scheint der VFC gut gerüstet zu sein.

Anklam.Ein Einstand nach Maß ist VFC-Neuzugang Damian Staniszewski geglückt. Bei seinem Pflichtspiel-Debüt im Trikot des Anklamer Verbandsliga-Teams gegen den TSV Bützow verzückte der
33-jährige Torjäger die knapp 200 Zuschauer im Werner-Seelenbinder-Stadion und hatte mit drei Treffern maßgeblichen Anteil am verdienten 4:1-Heimerfolg.
„Ich freue mich, dass Damian seine Torjäger-Qualitäten gleich im ersten Spiel derart eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat“, strahlte Trainer Hagen Reeck nach dem Abpfiff, lobte im gleichen Atemzug aber die gesamte Mannschaft: „Wir wollten vor den drei schweren Auswärtsspielen in Greifswald, Pampow und Rostock unbedingt drei Punkte einfahren. Das war den Spielern von der ersten Minute an anzumerken.“ Als einzigen Kritikpunkt machte er die Chancenverwertung aus. „Uns hat oft leider die nötige Kaltschnäuzigkeit gefehlt“, brachte es der 53-jährige Fußballlehrer auf den Punkt. „Wir hätten das Spiel schon in der ersten Halbzeit entscheiden müssen“, machte Angreifer Toni Rabe deutlich. Sein Sturmpartner Staniszewski eröffnete den Torreigen nach 19 Minuten. Im Strafraum tänzelte er gleich drei Bützower Abwehrspieler aus und drückte das runde Leder aus spitzem Winkel zum 1:0 in die Maschen. In der Folgezeit ließ Rabe gleich zwei Hochkaräter (28./31.) ungenutzt, ehe er in der 38. Minute nach Vorarbeit von Staniszewski das überfällige 2:0 erzielte. Kurz zuvor waren die Gäste erstmals gefährlich vor dem
Anklamer Gehäuse aufgekreuzt, wobei Verteidiger David Schulz mit einer Rettungstat den Ausgleich verhinderte. Kurz vor der Pause versäumten es die Peenestädter, ihre starke Vorstellung mit dem vorentscheidenden 3:0 zu krönen. So traf Phil Skeip nur die Latte (42.).
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die VFC-Kicker tonangebend, offenbarten aber weiterhin deutliche Schwächen im Abschluss. Weder Rabe (49.) noch Stöck (64.) nutzten ihre „Riesen“. „Wie es im Fußball häufig der Fall ist, sind wir anschließend für unsere schlechte Chancenverwertung bestraft worden“, ärgerte sich Reeck über den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Gäste durch Grabowski (70.). Die Hoffnung der Gäste auf den Ausgleich wehrte jedoch nicht lange. In der 72. Minute scheiterte Stöck noch an der Latte, ehe Staniszewski per Kopf zum 3:1 traf (75.). Mit seinem dritten Streich sorgte der polnische Knipser in der 86. Minute für den 4:1-Endstand.