Basta für den Pasta-Mann:

Drogen-Koch schmort im Knast

Jahrelang verwöhnte er am Greifswalder Bodden die Gäste mit Pasta und Pizza. Aber er hatte auch noch eine andere Spezialität: Drogen!

In einer spektakulären Aktion nahm die Polizei den Drogen-Koch im September vergangenen Jahres vor der Peenebrücke fest. Nun sitzt er für mehrere Jahre im Gefängnis.
J. Foetzke In einer spektakulären Aktion nahm die Polizei den Drogen-Koch im September vergangenen Jahres vor der Peenebrücke fest. Nun sitzt er für mehrere Jahre im Gefängnis.

Sozusagen der Appetit auf Drogen brachte nun einen 54-jährigen Italiener in den Knast. Für drei Jahre und neun Monate schickte das Stralsunder Landgericht den Koch hinter Gittern. Offenbar fiel das Urteil noch glimpflich für ihn aus, denn im Prozess zeigte sich der Angeklagte geständig und erklärte, sich in jeweils neun Fällen Kokain in Mengen von 20 bis 130 Gramm verschafft zu haben. Dass er das weiße Pulver dann auch weiterverkauft hat, ließ sich vor Gericht nicht beweisen. Allerdings hatte die Polizei während einer Hausdurchsuchung unmittelbar nach seiner Festnahme eine Pistole sichergestellt, sodass der unerlaubte Waffenbesitz auf das Urteil angerechnet wurde.

An einem Septemberabend war der Drogen-Koch mit einem Bekannten in dessen BMW auf dem Heimweg aus Richtung Berlin. Auf der Anklamer Ostseestraße, kurz vor der Peenebrücke, stoppte ein Sondereinsatzkommando (SEK) der Polizei das Duo in einer spektakulären Aktion. Eine Blendgranate wurde gezündet, unmittelbar danach stürzten vermummte Polizisten aus zivilen Autos vor und hinter dem BMW. Die beiden Insassen wurden aus dem Auto geholt und in einen Transporter gebracht.

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