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Ein Jahr nach Fischsterben in der Peene noch immer Ermittlungen

Ein Jahr nach dem durch eine Panne in der Zuckerfabrik Anklam ausgelösten massenhaften Fischsterben in der Peene ermittelt die Staatsanwaltschaft noch immer gegen die Verursacher. Es wurden sogar neue Vernehmungen angeordnet.

Tote Fische in der Peene in Anklam: Die Anklamer Zuckerfabrik teilte am 01. September 2015 mit, es sei in mehreren Schächten einer Regenwasserleitung des Bioethanol-Lagers dieselbe Flüssigkeit festgestellt worden, die zuvor bereits in einem Kanalisationsrohr aufgefallen war.
Stefan Sauer (Archivbild) Tote Fische in der Peene in Anklam: Die Anklamer Zuckerfabrik teilte am 01. September 2015 mit, es sei in mehreren Schächten einer Regenwasserleitung des Bioethanol-Lagers dieselbe Flüssigkeit festgestellt worden, die zuvor bereits in einem Kanalisationsrohr aufgefallen war.

Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg sagte, sind in dem Verfahren kürzlich weitere Vernehmungen angeordnet worden. Ermittelt werde weiterhin gegen Mitarbeiter der Zuckerfabrik, der Tatvorwurf laute Gewässerverunreinigung.

Massenhaftes Fischsterben 2015

Wegen einer Panne im Bioethanolwerk der Fabrik war am 31. August 2015 in Anklam ein massenhaftes Fischsterben ausgebrochen, nachdem Ethanol in die Peene gelaufen war. Helfer hatten mehrere Tonnen tote Fische aus dem Fluss geborgen.

Zu den Langzeit-Auswirkungen des Unfalls auf das Gewässer liegen inzwischen zwar mehrere Gutachten vor. Zu deren Inhalt wollten die Behörden mit Verweis auf die noch laufenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen aber keine Angaben machen.

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