Raststätte „Demminer Land“ kommt :

Endlich Pause in Vorpommern

Zehn Jahre nach der durchgehenden Eröffnung der A 20 beginnen wohl noch in diesem Jahr die Bauarbeiten zur ersten Autobahnraststätte in Vorpommern.

Hier landeten Autofahrer bisher im Nirvana: Auf der Rastanlage „Demminer Land“ gab es nur Dixiklos. Jetzt soll die geplante Tank- und Rastanlage realisiert werden.
Hoeft/NK-Archiv Hier landeten Autofahrer bisher im Nirvana: Auf der Rastanlage „Demminer Land“ gab es nur Dixiklos. Jetzt soll die geplante Tank- und Rastanlage realisiert werden.

Die jahrelange Durststrecke für Autofahrer auf der A 20 hat wohl bald ein Ende: Wie das Verkehrsministerium in Schwerin auf Nordkurier-Anfrage mitteilte, sei vor wenigen Tagen der Zuschlag an eine Betreiberfirma für die Tank- und Rastanlage „Demminer Land“ erteilt worden. Weil die Verträge allerdings noch nicht unterschrieben seien, könne man noch keine näheren Angaben machen. Man rechne aber in den kommenden Tagen mit den letzten Unterschriften.

Die geplante Raststätte liegt auf Gebiet der Gemeinde Völschow zwischen den Abfahrten Jarmen und Anklam. Sie ist eine von drei geplanten Raststätten in Vorpommern entlang der A 20, das Gelände existiert im Rohbau bereits seit zehn Jahren, nur die Gebäude fehlen noch. Die Raststätte wird aus beiden Fahrtrichtungen befahrbar sein, damit dort genügend Autofahrer halten, um die Tankstelle halbwegs wirtschaftlich betreiben zu können.

Im kommenden Jahr könnte Eröffnung sein

Sofern es bei dem Zeitplan bleibt, der dem Ministerium im vorigen Jahr vorschwebte, sollen die Bauarbeiten noch dieses Jahr beginnen. Im kommenden Jahr würde die Raststätte dann eröffnet. In den vergangenen zehn Jahren war es dem Verkehrsministerium nicht gelungen, einen Pächter für die drei vorpommerschen Raststätten zu finden - angeblich wegen der geringen Auslastung der A 20. Zwischen dem Rastplatz „Fuchsberg“ zwischen Wismar und Rostock und einer Rastätte an der A 11 bei Eberswalde gab es daher auf knapp 300 Kilometern keine Tank- und Rastanlage direkt an der Autobahn.

Weiterhin unbebaut bleiben zunächst die geplanten Raststätten „Brohmer Berge“ bei Strasburg und „Lindholz“ bei Tribsees.

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