Neue Straße für 80.000 Euro:

Endlich Schluss mit der Huckelpiste

Schluss mit den Schlaglöchern: Liepen, Land und ein örtliches Unternehmen haben sich zusammengetan, um aus einer lang beklagten Huckelpiste einen reifenschmeichelnden Straßentraum zu machen.

Freie Fahrt für Bürger und Landwirtschaft: Die neue Straße in Liepen hat rund 80.000 Euro gekostet.
C. Schönebeck Freie Fahrt für Bürger und Landwirtschaft: Die neue Straße in Liepen hat rund 80.000 Euro gekostet.

Bürgermeister Bernd Gladrow lief gemeinsam mit Vertretern von Behörden und Bauunternehmen Liepens neue Straße ab. "Dahinten, die Kurve ist für die Müllfahrzeuge ziemlich eng", sagte Gladrow. Aber weil da ja noch eine befahrbare Bankette hinzukommt, wird es gehen. Die Abnahme jedenfalls lief erfolgreich.

Parallel zur B 110 führt nun eine Asphaltstraße südlich durch den Ort. Bisher gab es dort nur einen unbefestigten Weg. Die Schlaglöcher so tief, dass selbst die landwirtschaftlichen Fahrzeuge der ansässigen Baltic Agrar ihn nur bei gutem Wetter nutzen konnten. Um über die Bundesstraße auszuweichen, mussten die technischen Zubauten der Fahrzeuge jedes Mal abmontiert werden, so Gladrow.

Um das künftig zu vermeiden, hat sich das Agrarunternehmen an den Baukosten der neuen Straße beteiligt und den Eigenanteil der Gemeinde übernommen. Ein paar 100 Meter Asphalt haben insgesamt 80.000 Euro gekostet, 65 Prozent davon werden über das Landwirtschaftsministerium gefördert. Die Gemeinde zahlte dann noch die neue Straßenbeleuchtung. Die neue Straße soll also nicht nur dem ländlichen Verkehr dienen.