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Entwarnung für den "Mühlentreff"?

Was wird nun aus dem vom Aus bedrohten Anklamer Jugendclub? Die neuesten Entwicklungen klingen vielversprechend.

Können die jungen Leute noch hoffen?
Jörg Foetzke Können die jungen Leute noch hoffen?

Die Zukunft des Anklamer Jugendclub „Mühlentreff“ und der Arbeitsplatz von Rodi Eichel scheinen auch über das Jahresende hinaus gesichert zu sein. So gab es jetzt  Konsultationen zwischen dem Jugendamt des Kreises und dem Schweriner Sozialministerium. Demnach sind die Förderungen über den Europäischen Sozialfonds beantragt. Allerdings wird in Erwägung gezogen, dass bis Jahresende noch kein Geld aus Brüssel fließt. Dann soll eine alternative Überbrückungsfinanzierung greifen. Der ASB als Träger des Anklamer „Mühlentreffs“ hat immer noch keine konkrete Förderzusage. „Ich bin aber sicher und vertraue den Mitarbeitern im Sozialministerium, dass das Geld noch vor Ende des Jahres kommt“, erklärt Dirk Scheer, Leiter des Jugendamtes in der Kreisverwaltung.

Da die Förderperiode des ESF Ende des Jahres endet, die Personalkosten für den Anklamer Jugendclub Mühlentreff über die Förderung finanziert werden, musste der Arbeiter-Samariter-Bund Clubchef Rodi Eichel bereits die Kündigung aussprechen. Damit wäre dann auch die Schließung des Jugendtreffpunktes in der Anklamer Mühlenstraße unausweichlich.