Flüchtlinge:

Erste Notunterkunft in Vorpommern

So schnell kann es gehen. Am Mittwoch informierte der Landkreis noch darüber, dass Hallen für Notunterkünfte geprüft würden. Und am nächsten Morgen steht schon die erste bereit. Bei der Einrichtung handelt es sich um eine Turnhalle in Greifswald.

Nadine Hoffmann, die Integrationsbeauftragte der Stadt Greifswald, hilft beim Herrichten der Notunterkunft.
Andrea Reimann Nadine Hoffmann, die Integrationsbeauftragte der Stadt Greifswald, hilft beim Herrichten der Notunterkunft.

In Greifswald ist am Donnerstag mit der städtischen Turnhalle in der Feldstraße die erste Notunterkunft für Flüchtlinge im Landkreis hergerichtet worden. Dies teilte der Oberbürgermeister der Stadt, Arthur König (CDU), am Donnerstagvormittag mit.

Die Stadt Greifswald folge damit einer Bitte des Landkreises, der die Universitätsstadt im Rahmen der Amtshilfe ersucht habe, kurzfristig Unterkünfte für rund 60 Personen bereitzustellen. "Wir rechnen täglich mit neuen Flüchtlingen", so der Oberbürgermeister.

Die Turnhalle wurde durch ehrenamtliche Helfer des Deutschen Roten Kreuzes eingerichtet. Angaben der Stadt zufolge steht ein Betreiber der Einrichtung noch nicht fest.

Bislang wurde die Halle durch die Berufliche Schule für den Sportunterricht und durch Sportvereine genutzt. Die Schule habe sehr verständnisvoll reagiert, sagte Carola Felkl vom Amt für Bildung, Sport und Wohngeld. Die Sportvereine würden derzeit informiert.