Keine Verschiebung:

Es bleibt bei der Brückensperrung im April

Das Schweriner Verkehrsministerium hat Gerüchte dementiert, nach denen die Sperrung der Bahnbrücke an der B109/B110 bei Anklam vorgezogen werden soll. Dort gab es in den vergangenen Tagen lange Staus.

Es ist ja nicht so, als würde man das in Anklam nicht aus jahrzehntelanger Erfahrung gut genug kennen: In den vergangenen Tagen staute es sich vor der Baustelle auf der B109/B110.
Christopher Niemann Es ist ja nicht so, als würde man das in Anklam nicht aus jahrzehntelanger Erfahrung gut genug kennen: In den vergangenen Tagen staute es sich vor der Baustelle auf der B109/B110.

Die marode Brücke auf der B109/B110 zwischen Anklam und Relzow wird wie geplant vom 15. bis 18. und vom 22. bis 25. April gesperrt. Das hat das Schweriner Verkehrsministerium auf Nordkurier-Nachfrage bestätigt. Zuvor hatten in Anklam Gerüchte die Runde gemacht, die Sperrung werde vorgezogen. „Ein Vorziehen des Betoniertermins ist nicht möglich und würde außerdem in den Rückreiseverkehr der Osterferien fallen“, so Ministeriumssprecher Steffen Wehner.

Sollten alle Stricke reißen, gibt es noch einen Zusatztermin am Wochenende darauf. Danach muss der Verkehr wieder halbseitig rollen können. An den Sperr-Wochenenden soll auf der Brücke und den anschließenden Straßen der neue Druckbeton eingebaut werden. Und damit der später auch hält, muss er sich ohne Erschütterungen mit den alten Betonelementen verbinden können.

Lange Staus am Osterwochenende

Dass der Urlaubsverkehr allerdings auch bei der derzeitigen halbseitigen Sperrung zu Staus führt, zeigte sich über die Ostertage. Die Autos standen im Norden mehrfach bis Ziethen und Relzow. Nach Süden hin musste zeitweilig die Zufahrt zur Ortsumgehung an der Marienkirche gesperrt werden, weil sich der Verkehr bis in die Stadt rückstaute. Viele Ortskundige nutzten dann doch lieber die weiträumige Umgehungsstrecke über die B 110.

Für die Urlauber wird es in den kommenden Wochen noch schwieriger. Denn den April über soll auch die andere Strecke, die über Wolgast nach Usedom führt, halbseitig gesperrt werden. Grund dafür sind Baumpflanzungen.

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