Leser diskutieren heftig:

Werden wir den Wolf bald hassen?

Der Mensch und der Wolf: Was bei uns gerade erst anfängt, ist in Schweden schon lange Realität. Und was ein Praktiker von dort berichtet, muss den Menschen hierzulande Sorgen bereiten.

Die ersten Wölfe gibt es in Mecklenburg-Vorpommern bereits. Experten meinen, sie werden sich schnell ausbreiten. Und das könnte Folgen haben.
Patrick Pleul Die ersten Wölfe gibt es in Mecklenburg-Vorpommern bereits. Experten meinen, sie werden sich schnell ausbreiten. Und das könnte Folgen haben.

Jesper Jönsson lebt als Landwirt in Mittelschweden, vieles dort erinnert an Vorpommern. Wie bei uns war dort der Wolf lange Zeit ausgerottet, dann setzte eine zaghafte Rückkehr ein, mittlerweile ist der Wolf weit verbreitet, exakt so, wie es Experten auch für Vorpommern vorhersagen. Jesper Jönsson kennt die Wölfe aus eigener Anschauung und hat fast alles gelesen, was darüber geschrieben wurde, auch viele Forschungsarbeiten. 2012 gründete er die schwedische Internetplattform vargfakta.se (Wolfs-Fakten). Eines sagt er gleich zu Beginn des Gesprächs mit dem Nordkurier: „Wer mit dem Wolf lebt, wird ihn nicht lieben.“

Zumindest in Schweden ist das so. Alle zwei Jahre gibt es bei unseren Nachbarn eine Umfrage zur Wolfs-Akzeptanz. Bei der letzten Erhebung äußerten sich nur noch 55 Prozent der Befragten positiv gegenüber dem Wolf, zwei Jahre zuvor waren es noch 77 Prozent. Je länger er da ist und je näher die Menschen ihm kommen, desto größer wird die Skepsis.

Denn die meisten Wolfsbefürworter, das ergab die Umfrage, leben in Großstädten. Auf dem Land sieht es ganz anders aus. In den Regionen, in denen in Schweden der Wolf vorkommt, wäre es einem Drittel der Landbevölkerung am liebsten, der Wolf wäre wieder ganz weg.

Tierschützern unseriöse Aussagen vorgeworfen

Jönsson kennt das aus persönlichen Erfahrungen. Er selbst hat sich das Landleben bewusst ausgesucht, denn er wollte mit Vieh, Hund und Katze zurück zur Natur und ohne die Begrenzungen der Städte leben. Doch mit der Rückkehr der Wölfe musste man sich auf dem Land verbarrikadieren. Freilaufende Katzen sind genauso gefährdet wie Meerschweinchen im Käfig, selbst Pferde auf Koppeln werden gerissen. Erst vor wenigen Wochen starben zwei Ponys nach Attacken.

Diese Sorgen, so Jönsson, verstehen die Politiker und die Leute in den Städten natürlich nicht. Dafür hat Jönsson auch Verständnis. Was ihn dagegen ärgert, ist der Umgang der Tierschutzorganisationen mit dem Thema Wolf. Von dort würden bewusst unseriöse Behauptungen aufgestellt. Immer wieder gerne genommen: „Der Wolf greift keine Menschen an.“ Das sei nachweislich falsch, es gebe jedes Jahr weltweit etwa acht belegte Wolfsattacken auf Menschen. Der Wolf sei auch nicht extrem scheu, wie immer wieder behauptet werde. „Der Wolf ist ein Hund. Natürlich ist er neugierig. Erst letzte Woche hatte in Mittelschweden eine Familie mit zwei Kindern fünf Wölfe im Garten.“ Seit der Wolf in Schweden wieder verbreitet sei, seien die Populationen von Elchen, Hirschen und Rentieren eingebrochen. Dazu Jönsson: „Wie lernt ein Wolf jagen? Indem er jagen geht!“

Doch welches Interesse haben die Naturschutzverbände daran, die möglichen Probleme mit dem Wolf zu verschweigen? Jönsson unterstellt ihnen, dass es um Geld geht. Er hält den Wolf für den modernen Goldesel, der Spenden und Förderungen mobilisiert. Der Wolf sehe aus wie ein Hund, wirke also sympathisch.

Wölfe vermehren sich extrem schnell

Jönsson sieht das Zusammenleben zwischen Mensch und Wolf als konfliktreich an, nicht den Wolf an sich. Er will, dass der Wolf maßvoll bejagt wird. Einerseits, um seine Ausbreitung zu kontrollieren, andererseits, damit er Scheu vor dem Menschen entwickelt. Der Reproduktionsfaktor bei Wölfen sei sehr hoch, jedes Jahr gebe es sechs bis acht Welpen. Wenn drei davon im kommenden Jahr wieder sechs Welpen werfen würden, seien aus zwei Wölfen schon 20 geworden. Auch mit dem Traum vom Gleichgewicht der Natur und dass der Wolf die menschliche Jagd einfach ersetze, will Jönsson aufräumen. „Wölfe jagen so lange, bis nicht mehr genug Beute da ist, um neue Rudel zu bilden. Aber nicht nur Wildtiere.“

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Kommentare (16)

...dass dieser selbsternannte Wolfsschützer so offensichtlich gar nichts über den Wolf weiß. Er verlangt von den Wolfsschützern Seriösität und wirft mit angeblichen Fakten um sich, die völlig aus der Luft gegriffen sind. Schade, dass solche Stimmungsmacher hier eine Plattform bekommen.

Wenn der Populationsdruck einer Art eine bestimmte Größe erreicht hat, vorhandene Habitate erschöpft sind und ein reibungsloses Miteinander nicht mehr zulassen – spätestens dann wird man die Problematik Wolf neu betrachten müssen – ist auch eine Kosten/Versicherungsfrage - siehe auch Schäden welche durch Wildschweine (Schalenwild), Kraniche, Kormorane, Waschbären oder Marderhunde teilweise angerichtet werden – die Rückkehr des Wolfes sollte nicht schöngeredet, sondern ganz nüchtern betrachtet werden – wie viel Wolf können wir uns überhaupt in unserer Kulturlandschaft leisten, er wird ein Teil unserer wirtsch. Belastungen/Ausgaben?

... wenn man wie Thoddy in einem Beitrag anderen zwar Stimmungsmache vorwirft aber selber keinerlei Fakten beisteuert um die eigene Meinung zu belegen. Ausserdem ist der "selbsternannte Wolfsschützer" in dem Bericht doch das genaue Gegenteil und tritt für eine Bejagung der Wölfe ein.

Menschen ohne Ahnung, finden das Wölfe in unserer deutschen Kulturlandschaft doch irgendwie schön wären. Das der Wolf in unserer KULTURlandschaft (vielleicht mal das Wort googlen) nicht existieren kann, davon haben die Großstadtromantiker natürlich nicht die geringste Ahnung. Aber naja, wenn es dann so weit ist, dass die ersten Kinden von Wölfen getötet wurden, schwenkt die Meinung wieder ganz schnell um und alle wollen keine Wölfe mehr.

Wie bereits PatSich1985 geschrieben hat leben wir in einer Kulturlandschaft. Man tut dem Wolf keinen Gefallen ihn auf Zwang anzusiedeln. Was soll denn passieren wenn die Gelder aufgebraucht sind die Landwirte zu entschädigen? Dann muss er plötzlich wieder weg. @Toddy Entkräfte doch bitte die Argumente des Herrn stichhaltig?!?

zwei Anmerkungen an Herrn Heckers Beitrag: Sie nehmen an ,dass der Wolf in Deutschland mit Zwang angesiedelt wird, da wurden Sie falsch informiert- es haben sich lediglich einige Rahmenbedingungen geändert und der Wolf darf nicht mehr erschossen werden, denn tatsächlich ausgerottet war er in Deutschland nie . Es dürfte kaum @Toddy`s Aufgabe sein ,sogenannte Argumente eines schwedischen Wolfshassers zu entkräften, ansonsten kann ja jeder alles über jeden behaupten und der Betroffene muss es dann entkräften, ich nehme an ,dass Sie selbst merken, dass es so nicht geht. Der Nordkurier ist in der Pflicht für eine ausgewogene und objektive Berichterstattung zu sorgen, dieser Artikel erfüllte nicht die Mindestanforderungen an eine journalistische Arbeit .

Nunja Herr Rackwitz .... es mag zutreffend sein, dass der Wolf nicht mit Zwang angesiedelt wurde. Nur stellt sich mir immer wieder die Frage, wie Wölfe italienischen oder anderen, weit entfernten Ursprungs nach Deutschland gelangen. Ich fürchte sie sind aus Kofferäumen "zugewandert". Dies wiederum legt den Verdacht des Zwangs schon recht nahe. In Westdeutschland war der Wolf ausgerottet und eine Zuwanderung war wegen des eisernen Vorhangs nicht möglich. Wenn sie das mit Rahmenbedingungen meinen ... Im Übrigen ist nicht jede journalistische Arbeit perse schlecht, nur weil sie nicht dem Mainstream oder der political correctness entspricht. Und noch eins: Nicht jeder der der Wolfsansiedlung kritsch bis skeptisch gegenüber steht ist gleich ein Wolfshasser. Es ist aber so schön und entspricht der Dialektik entsprchender Kreise, Menschen die nicht ihrer Meinung sind persönlich zu diskreditieren, um deren Erfahrungen als unglaubwürdig abzustempeln.

http://www.wolfsregion-lausitz.de/index.php/chronologie-wolfsvorkommen/totfunde-von-woelfen

Kann mich voll dem Bericht anschließen. Wer schon einmal im ländlichen Schweden war,weiß das diese Gegend sehr dünn besiedelt ist. Diejenigen,die hier den Wolf in scharen ansiedeln wollen,sind nur fanatische Umwelt/Tierschützer,die meinen die Bevölkerung muss sich den Tieren(Wölfen)unterordnen. Nur auf massiven Druck dieser Tierschützer,wurden die Gesetze zum Schutz des Wolfes erlassen. Die Mehrzahl der Bevölkerung,wurde überhaupt nicht angehört. Der Wolf und andere Tiere,gehören nicht in ein dicht besiedeltes Land wie Deutschland. Deshalb muss er und andere zur Regulierung zwingend bejagt werden dürfen.

.........niemand muss sich irgend wem unterordnen. Das einzige, was man von dem "intelligenten" Lebewesen mensch erwarten kann ist, dass sie andere Lebewesen neben sich akzeptieren und deren Lebensräume respektieren. Immerhin bewohnen die menschen den Planeten Erde nicht allein und wir alle sind letztendlich von einander abhängig. Dabei spielt die finanzielle Gewinn-u. Verlustrechnung keine Rolle. Doch das muss der "intelligente" mensch erst einmal begreifen, dass die Natur nicht mit Geld zu bewerten ist. Oder wie würden Sie einen menschen finanziell bewerten wollen? Wobei wir bei Ihrem Thema Regulierung wären. Diese Regulierung täte bei der Spezies mensch mehr als Not.

Wer sich ein bisschen sachlich über Wölfe informiert und nicht nur in Märchenbüchern, würde darauf kommen, dass die im Artikel aufgemachte Rechnung über den Reproduktionsfaktor eine Milchmädchenrechnung ist. Wölfe werden erst mit durchschnittlich 22 Monaten geschlechtsreif. Sie können also gar nicht im Jahr nach ihrer Geburt Junge bekommen, sondern erst ein Jahr später. Im Wolfsrudel bekommt i.d.R. nur das Alpha-Paar Nachwuchs, also die Eltern der Jungwölfe. Für die Jungwölfe bedeutet das, dass sie entweder im Rudel verbleiben, i.d.R. ohne eigenen Nachwuchs zu bekommen, solange das Alpha-Paar das Rudel führt. Oder sie wandern ab, suchen sich ein eigenes Revier und einen Partner. Und bis sie beides gefunden haben, dauert es seine Zeit.

.........alles, was uns sog. Fachleute, die Wölfe lediglich in Gefangenschaft kennengelernt haben, erzählen wollen, ist frei erfunden, bzw. gelogen. So leid es mir tut. Wölfe werden in der Regel nach ca. 3 Jahren geschlechtsreif, bzw. werden nach ca. 3 Jahren erwachsen. Wie schon gesagt, pflanzen sich ausschließlich die Alphatiere fort.

Das ist alles was ich rauslese. MV ist dünn besiedelt. Wo wenn nicht bei uns hat der Wolf Platz zum leben. Eine Ansiedlung sollte nicht stattfinden, gegen eine natürliche Einwanderung ist nichts einzuwenden. Wild gibt es genung in unseren Wäldern. Übrigends ist der Schaden von Wildschweinen und Waschbären noch größer.

Es ist schon so wie Herr Jesper Jönsson berichtet. Auch bei uns rekrutieren die sogenannten Natur- und Tierschutzverbände ihr Klientel hauptsächlich in den Großstädten und Ballungsräumen. Dort haben die Bewohner ein derart schlechtes Gewissen gegen über der Natur, dass sie auf alles reinfallen, was ihnen von vermeindlicher Expertise gesagt wird. Diese Expertise jedoch hat nichts anderes im Kopf als Geld ... Geld und nochmal Geld. Sie suchen sich immer ein möglichst emotionsgeladenes Thema, um im Gespräch und damit im Gedächnis zubleiben. Es wird dann zu Spenden aufgerufen und das schlechte Gewissen öffnet die Geldbeutel weit. Auch der Wolfshype ist ein solches Thema. Auf der einen Seite lassen sich bei der unwissenden, naturentrückten urbanen Bevölkerung hervorragend Spenden generieren. Zum Anderen lassen sich so gut dotierte Arbeitsplätze für den eigenen Managementnachwuchs schaffen und entsprechend besetzen. Einzig um die Sache geht es nicht. Wie sonst kann es sein, dass im Rahmen der Jagdgesetznovelle in NRW seitens der Natur- und Tierschuz NGO's Forderung nach Vollschutz der Prädatoren durchgesetzt wird aber in den durch sie betriebenen Schutzgebieten die Bejagung der Prädatoren sogar ohne Rücksicht auf abhängig führende Elterntiere gefordert wird. Auch das immer wieder gerne kolportierte Argument, der Wolf hätte Angst vor dem Menschen und weiche ihm daher wo es geht aus, ist ein Scheinargument. Es ist nur genau solange zutreffend, wie er Angst vor dem Menschen haben muss, da dieser ihm ans Leder will. Wenn der Wolf erstmal gelernt hat, dass ihm vom Menschen keine Gefahr mehr droht, wird er seine Scheu schnell verlieren. Kommt dann noch entsprechender Populationsdruck in seinem Habitat hinzu, wirde er wie alle Nahrungsopportunisten schnell den reich gedeckten Gabentisch der menschlichen Siedlungen schätzen lernen. Ebenso wie die Füchse, Wachbären, Marder, Krähen, und nicht zuletzt die Wildschweine deren Populationsdichte in den Städten ständig und stetig zunimmt. Da der Wolf aber - im Gegensatz zu den anderen genannten Tierarten - wegen seiner Größe und seiner Rudelbildung dem Menschen gefährlich werden kann, insbesondere wenn es dann um den Haushund, die Hauskatze oder sonstiges Hausgetier geht, welches er sich nun gerade als Nahrung in den Kopf gesetzt hat, werden die Probleme unausweichlich auf uns zukommen. Es wird wohl noch 5 bis 10 Jahre dauern bis dies evident wird. Dann aber liebe Wolfsstreichler kommt nicht bei uns Jägern an und erwartet von uns, euch aus eurer Patsche zu helfen.

Nun, was qualifiziert den Mann als Experten? Dass er auf dem Land wohnt? Dass Wölfe in seinem Garten waren (Wildschweine graben hier ständig ergendwelche Gärten um) oder dass er viele Bücher gelesen hat (wie im Text erwähnt). Was sagt das schon aus?! Ein Experte muss nicht nur lesen sondern auch verstehen und korrekt anwenden. Nun zu Zahlen und Fakten: Laut dem Linnell-Report gab es zwischen 1950 und 2000 in ganz Europa 8 Mensche, die durch Wölfe ums Leben kamen. Nur zwischen 1985 und 1996 kamen nur in Deutschland 17 Menschen durch Hundeattacken ums Leben. Zudem ist der Wolf hier ursprünlich heimisch, was ihm zweifellos ein Recht darauf gibt, hier wieder ansässig zu werden. Es wird durch verschiedene, einflussreiche Lobbygruppen ganz offensichtlich versucht, ein Schreckensbild vom Wolf zu erzeugen, um a) staatliche Unterstützung einzufordern (Landwirte, Schäfer), was durchaus noch nachvollziehbar ist und b) das Halali auf den Wolf zu eröffnen. Insbesondere die grünberockten Lobbyisten mit einflussreichen Freunden auf den richtigen Positionen spielen hier ein übles Spiel - mit dem Ziel ihrem geplanten Feldzug gegen den Wolf eine gesellschaftliche Akzeptanz zu verschaffen.

Zitat: „Der Wolf greift keine Menschen an.“ Das sei nachweislich falsch, es gebe jedes Jahr weltweit etwa acht belegte Wolfsattacken auf Menschen." .........sollte es diese Angriffe auf menschen tatsächlich geben, wurden diese von den Medien einseitig und unvollständig, sprich falsch widergegeben. Ich möchte hier zwei Fälle in Alaska/Fairbanks ansprechen, wobei eine Joggerin von einem Wolf getötet wurde. Verschwiegen wurde von den Medien allerdings, dass die Joggerin aus Angst versuchte dem Wolf davon zu laufen. Das sie durch dieses Verhalten den Jagdtrieb, wie nahezu bei allen Hunden, erst in Gang gesetzt hat, wurde von den Medien wissentlich verschwiegen. Im nächsten Fall handelte es sich um eine Spaziergängerin mit Kinderwagen und freilaufendem Hund, wobei die Medien berichteten, dass sie ein Wolf grundlos angegriffen hätte. Ebenso wurde von diesen Medien wissentlich verschwiegen, dass der Wolf von den menschen überhaupt nicht wollte. Lediglich den freilaufenden Hund sah der Wolf als Eindringling und tötete ihn. Insofern trägt die einseitige und unvollständige Berichterstattung der Medien dazu bei den Ruf des Wölfe vorsätzlich zu schädigen. Die Quintessenz ist, dass man den Medien nicht alles glauben kann, da sie entweder politisch, wie auch finanziell in eine bestimmte Richtung gedrängt werden. Jedoch kann man solche Meldungen, soweit sie tatsächlich geschehen sind, an Ort und Stelle nachprüfen. Es ist keinem damit gedient, das wider zu geben, was andere vorschlabbern, am wenigsten den Wölfen. Dies hat mir auch ein befreundeter Biologe von der Uni Fairbanks bestätigt.