Zwölf Bewohner betroffen:

Feuer in Stromkasten macht Haus unbewohnbar

Zwölf Hausbewohner können nach einem Feuer in Relzow nicht mehr in ihre Wohnung zurückkehren. Das Feuer hatte sich vom Verteilerkasten des Hauses durch die Wände gefressen.

Das Feuer war im Stromverteilerkasten ausgebrochen, der sich im Treppenhaus des Gebäudes befand.
Gabriel Kords Das Feuer war im Stromverteilerkasten ausgebrochen, der sich im Treppenhaus des Gebäudes befand.

Ein Feuer im Stromverteilerkasten eines Mehrfamilienhauses in Relzow (bei Anklam) hat am Sonnabend vier Wohnungen in dem Haus unbewohnbar gemacht. Das Feuer war am Sonnabendvormittag ausgebrochen, eine Bewohnerin hatte Rauch und Flammen aus dem Verteilerkasten im Treppenhaus gerade noch rechtzeitig bemerkt.

Die Feuerwehr konnte den Brand dann zwar binnen Minuten löschen, doch zu diesem Zeitpunkt hatten sich Feuer und Qualm bereits ihren Weg in die Zwischenwände des Hauses gesucht. Zwei der vier Wohnungen wurden deshalb beschädigt, doch alle Wohnungen sind wegen des stechenden Geruchs und der fehlenden Strom- und Wärmeversorung nicht mehr bewohnbar.

Die zwölf Anwohner kamen daher zunächst bei Verwandten oder in Ferienwohnungen unter. Wie genau das Feuer entstand, ließ sich am Wochenende zunächst nicht klären, einen Brandursachenermittler zog die Staatsanwaltschaft nach Nordkurier-Informationen jedoch zunächst nicht hinzu. Das spräche dafür, dass die Behörden nicht von Brandstiftung sondern von einer technischen Ursache ausgehen.

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