Brandstiftung vermutet:

Feuer vernichtet Strohmiete

In der Nähe von Ducherow haben am Freitagabend dutzende Strohballen in Flammen gestanden. Rund 30 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen, die Polizei vermutet Brandstiftung als Ursache

Die Feuerwehr musste lange gegen die hohen Flammen aus den Strohballen kämpfen.
Christopher Niemann Die Feuerwehr musste lange gegen die hohen Flammen aus den Strohballen kämpfen.

Auf einem Feld in Marienthal in der Nähe von Rathebur hat am späten Freitagnachmittag eine Strohmiete mit rund 400 Strohballen gebrannt. Die Miete stand gegen 17 Uhr, also am helllichten Tag, plötzlich in Vollbrand. Beim Eintreffen der Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot aus mehreren Orten anrückte, war das Feuer bereits so weitreichend, dass die Strohmiete nicht mehr zu retten war.

Eine dunkle Rauchsäule und meterhohe Flammen waren bis zur B 109 zu sehen. Es gelang den Feuerwehrleuten, den Brand zügig unter Kontrolle zu bringen und eine in unmittelbarer Nähe befindliche Strohmiete mit etwa 70 Ballen vor den Flammen zu schützen.Zwei Teleskoplader eines Landwirtschaftbetriebes aus Schmuggerow stapelten die dortigen Ballen anschließend um.

Laut Einsatzleiter Dieter Lorenz befanden sich zeitweise etwa 30 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Feuerwehrleute ließen die Strohmiete kontrolliert abbrennen, der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 12000 Euro. Die Kriminalpolizei, die noch am Freitagabend mit den Ermittlungen vor Ort begann, geht von Brandstiftung aus.

Zum Einsatz kamen die Wehren aus Ducherow, Schwerinsburg, Neu Kosenow, Lübs und Altwigshagen.