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Flammen fraßen den jungen Wald auf

Waldbrand-Alarm in Vorpommern! An der Grenze zu Polen hat sich am Sonnabend im Wald ein Feuer entzündet. Die Ursache ist noch nicht geklärt.

Etwa 4000 Quadratmeter Wald brannten am Abend des 25. April nieder. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz, hier entfernen die Kameraden letzte Glutnester.
Tilo Wallrodt Etwa 4000 Quadratmeter Wald brannten am Abend des 25. April nieder. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz, hier entfernen die Kameraden letzte Glutnester.

In Ahlbeck an der Grenze zu Polen ist am Sonnabend ein Waldbrand ausgebrochen. Auf einer Fläche von ungefähr 4000 Quadratmetern brannte ein bereits gerodetes und neu angepflanztes Waldstück. Das berichtet die Freiwillige Feuerwehr Bansin-Heringsdorf. Gemeinsam mit den Wehren aus Ahlbeck und Ulrichshorst hatten die Kameraden die Flammen schnell unter Kontrolle. In den Abendstunden rückten sie wieder ab. Die Polizei setzte einen Brandursachenermittler ein, am Sonntag lagen noch keine Ergebnisse vor.

Das Gebiet befindet sich direkt zwischen der Standpromenade und der Swinemünder Chaussee. Der Boden war sehr trocken, zudem trieb leichter Wind die Flammen zügig voran. "Erschwerend kam hinzu, dass es vor Ort keine Wasserentnahmestelle gab und drei Fahrzeuge ständig zwischen dem wassereinspeisenden Fahrzeug und dem Hydranten an der Grenze pendeln mussten", erlkärte die Feuerwehr Bansin-Heringsdorf.

Durch den schnellen Eingriff habe man ein Ausbreiten der Flammen auf den dichten Wald verhindern können. Da das Gebiet unbewohnt war, bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr für Leib und Leben. Trotzdem stand ein Rettungswagen bereit. Grund dafür waren die starke Rauchentwicklung und das unwegsame Gelände.